Im Teich Algen vermeiden - so geht´s

Bekommen Sie einen algenfreien Teich Bekommen Sie einen algenfreien Teich
Die Bekämpfung von Algen ist meist sehr schwierig. Am sinnvollsten ist es, für ausreichende Beschattung sowie pflanzliche und tierische Konkurrenten im Teich zu sorgen, die den Algen die Lebensgrundlage entziehen.
Jana Donatin
16.09.2011 Jana Donatin
Themen der Anleitung Algen Beschattung Garten Gartenteich pH-Wert
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So verhindern Sie Algen in Ihrem Teich


Mit verschiedenen Maßnahmen verhindern Sie, dass sich übermäßig viele Algen in Ihrem Teich bilden.

  • Besonders bei neu angelegten Teichen ist die Algengefahr groß, da Wasserpflanzen ihre Wirkung noch nicht voll entfalten können. Nutzen Sie jetzt ungedüngten Hochmoortorf, den Sie mit einem Jutesack in den Teich einbringen. Dieser senkt den pH-Wert stark ab, Algen bevorzugen jedoch einen hohen pH-Wert. Auch biologische Pflegemittel aus dem Gartenhandel können in den ersten Wochen das ökologische Gleichgewicht stabil halten.
  • Sorgen Sie außerdem für ausreichend Beschattung mithilfe von kleinen Bäumen, hohen Gräsern und Sträuchern am Teichrand. Experten sind der Ansicht, dass der Gartenteich nie mehr als sieben Stunden direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt sein sollte.
  • Auch mit Schwimmpflanzen können Sie den Teich beschatten, auf diese Weise reduzieren Sie die Wasseroberfläche und es kann weniger Sonne auf den Teich scheinen. Seerosen, Froschbiss, Wassernuss und Krebsschere sind ideale Pflanzen für diesen Zweck. Ergänzen Sie diese Pflanzen durch schnell wachsende Unterwasserpflanzen wie Wasserlinsen und Wasserpest. Sie beziehen reichlich Nährstoffe aus dem Teich und entziehen den Algen somit die Lebensgrundlage, zudem reichern sie den Teich mit Sauerstoff an.
  • Siedeln Sie Muscheln und Schnecken in Ihrem Teich an. Besonders die Spitzschlammschnecke vertilgt gern Algen. Sind nicht genügend Algen vorhanden, kann sie sich auch von Salat oder Löwenzahn ernähren.
  • Wenn Sie einen Fischteich haben, müssen Sie besondere Sorgfalt an den Tag legen. Kaufen Sie nur solche Fische, die sich nicht so stark vermehren, etwa die Goldorfe. Alternativ sollten Sie nur weibliche oder nur männliche Tiere erwerben. Auch Fische wie der Karpfen sind empfehlenswert. Sie wühlen den Boden auf; dies führt zu einer Trübung des Wassers und somit zu einer reduzierten Sonneneinstrahlung. Füttern Sie nur so viel, wie die Fische in fünf Minuten fressen können. Denn Futterreste und die Ausscheidungen der Fische begünstigen ebenfalls das Algenwachstum.
  • Entfernen Sie regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile und Blätter, da diese den Nährstoffgehalt im Teich erhöhen. Im Herbst können Sie ein Netz über den Teich spannen. Im Sommer sorgen Schwimmfolien oder schwimmende Plastikkugeln für zusätzliche Beschattung des Teichs. Bei starkem Regen sollten Sie sicherstellen, dass keine gedüngte Gartenerde in den Teich gelangen kann.

Überprüfen Sie mit Teststreifen regelmäßig, ob das Gleichgewicht im Teich noch stimmt. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7, außerdem darf der Nitratgehalt nicht zu hoch sein.

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