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Im Lebenslauf Kindererziehung ansprechend gestalten

Die Erziehung der Kinder und Berufsalltag miteinander zu vereinen, ist nicht einfach. Sie können aber die Kindererziehung in Ihrem Lebenslauf ansprechend gestalten.

Die Kindererziehung ist kein berufliches Problem.
Die Kindererziehung ist kein berufliches Problem.

Keine Lücken im Lebenslauf

Sobald in einem Lebenslauf Lücken auftauchen, wird ein zukünftiger Arbeitgeber meist skeptisch. Viele solcher Lebensläufe werden von Anfang an aussortiert, da es so wirken kann, als würde der Bewerber etwas verschweigen oder als sei er oder sie nicht zielstrebig genug, um dauerhaft einen Beruf auszuüben.

  • Natürlich sollten Sie die Kindererziehung einfach wie jede andere berufliche Beschäftigung in Ihren Lebenslauf integrieren. Zählen Sie sie dazu einfach mit den entsprechenden Jahreszahlen in Ihrem Lebenslauf auf.
  • Heutzutage sind in fast jedem Beruf soziale Kompetenzen von besonderer Wichtigkeit. Egal ob Sie nun mit Kunden verkehren, mit den Kollegen ein gutes Team abgeben sollen oder unmittelbar in einem sozialen Beruf arbeiten, ist der Umgang mit Mitmenschen den meisten Arbeitgebern sehr wichtig. Dies können Sie auch durch die einfache Aufzählung der Kindererziehung im Lebenslauf unter Beweis stellen.
  • Wenn Sie sich zudem beispielsweise mit anderen Müttern und Ihrem Kind zusammen in einem Verein engagiert haben, sollte dies auf jeden Fall mit in Ihren Lebenslauf aufgenommen werden. Selbst wenn die Vereinigung selbst nur mit Kindererziehung zu tun hat, zeugt Ihr Engagement von sozialem Interesse und Einsatzbereitschaft.

Kindererziehung ist mehr als nur Elternzeit

  • Dies gilt ebenso, wenn Sie sich z. B. in der Schule als Elternvertretung eingesetzt haben. Auch wenn es sich hierbei nicht ausgesprochen um eine berufliche Beschäftigung handelt, zeigt es Ihren Willen zu arbeiten und Kompetenzen im Umgang mit anderen Menschen.
  • Sie sollten im Lebenslauf auch Kurse aufführen, die Sie eventuell während der Zeit der Kindererziehung besucht haben. Angaben wie Sprachkurse, Computerkurse oder Weiterbildungen, die sich auf Ihren Beruf beziehen, geben an, dass Sie die Kindererziehung mit Ihrem beruflichem Interesse gut verbinden können.
  • Vermeiden Sie außerdem Ausdrücke wie "Familienmanagement" als Bezeichnung der Kindererziehung. Dies wirkt oft überheblich und kann schon von Anfang an ein Ausschlusskriterium für Ihren zukünftigen Arbeitgeber sein.
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