Im Lebenslauf die Hobbys angeben - das sollten Sie dabei beachten

Sportliche Hobbys gehören nur in die Bewerbung, wenn sie ungefährlich sind. Sportliche Hobbys gehören nur in die Bewerbung, wenn sie ungefährlich sind.
Eine guter Lebenslauf muss einen einwandfreien Eindruck hinterlassen. Dazu gehören auch die Hobbys. Nicht in jedem Fall ist es ratsam hier alle Freizeitaktivitäten preiszugeben.
Anna-Maria Schuster
28.09.2010 Anna-Maria Schuster

Welche Hobbys sind gut für den Lebenslauf?

  1. Eine Bewerbung sollte so gegliedert sein, dass der Arbeitgeber einen roten Faden in ihrem Lebenslauf erkennen kann, der zum Unternehmen passt. In erster Linie zählen ihre Kompetenzen. Ihre Hobbys können entweder unwichtig für die Arbeitsstelle sein, dann sollten Sie in jeden Fall nicht negativ auffallen oder aber ihre Kompetenzen stärken. Wenn Sie es schaffen ihre Hobbys positiv im Bezug auf die Stelle hervorzuheben und in ihrem Lebenslauf zu präsentieren, profitieren Sie.
  2. Grundsätzlich gilt, dass soziales Engagement und sportliche Tätigkeiten nie ein Fehler sind. Sie können Ehrenamtliche Tätigkeiten fast immer als Hobbys in ihrem Lebenslauf angeben. Sollten Sie sich bei einem kirchlichen oder parteilichen Träger engagieren, achten Sie darauf, ob der Arbeitgeber zu dieser Vereinigung in Opposition steht. Wenn das so ist, geben Sie ihr Engagement nicht an. Wenn Sie in ihrer Freizeit Sport machen, achten Sie darauf, dass Sie keine Extremsportarten mit hohem Verletzungsrisiko angeben. Der Arbeitgeber könnte auf lange Ausfallzeiten spekulieren.
  3. Geben Sie niemals Hobbys an, die Charaktereigenschaften von ihnen aufzeigen, die im Gegensatz zu der Stellenausschreibung stehen. Bewerben Sie sich beispielsweise für eine kommunikationsintensive Tätigkeit, sollten Sie nicht unbedingt Hobbys in Ihrem Lebenslauf wie Lesen und Schreiben angeben. Besser wäre hier eine gesellige Aktivität in ihrer Freizeit. Bewerben Sie sich hingegen für eine akribische, eigenständige Tätigkeit, müssen Sie nicht unbedingt aufregende Hobbys angeben. Tätigkeiten in ihrer Freizeit, die ihnen Konzentration und Genauigkeit abverlangen sollten Sie aber in jedem Fall im Lebenslauf anzeigen.
  4. Wenn Sie im Team arbeiten müssen, können Sie Hobbys anführen, die in Zusammenhang mit einer Gruppe oder Mannschaft stehen. Sie sollten in keinem Fall eigenbrötlerische Hobbys wie Malen, Schreiben oder Basteln angeben. Der Arbeitgeber möchte wissen, dass Sie aus sich heraus kommen, das Team bereichern können, also kommunikativ, kompromissbereit und nicht egoistisch sind.
  5. Grundsätzlich wollen Arbeitgeber anhand ihrer Hobbys sehen, ob die Work-Life-Balance in ihrer Freizeit stimmt. Sie erwarten motivierte, ausgeglichene Mitarbeiter. Wenn Sie sich für eine Stelle im Büro bewerben, sollten Sie nicht nur Hobbys im Lebenslauf aufzeigen, bei denen Sie keine Bewegung haben und nicht aus dem Haus kommen.
Diese Anleitung
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  • Julia | 16.08.2011, 16:53

    Danke für diese toole und ausfühliche Anleitung. Der Punkt mit den Hobbys bereitet mir nämlich immer wieder Kopfzerbrechen, da sie eigentlich unwichtig sind und dennoch bei einer Bewerbung dermaßen stark ins Gewicht fallen. Die Tipps Hobbys nach Homo- und Heterogenität zum angestrebten Job zu erwähnen sind wirklich super und vor allem hilfreich. Ich danke Ihnen :)

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