- 07.07.2011 Melanie Königseder
Eine Bewerbung für einen potentiellen Arbeitgeber ist oftmals eine Herausforderung. Der Lebenslauf muss lückenlos vorliegen und auch die Anrede sollte passend für die Firma erscheinen. Eine arbeitssuchende Lücke erleben hierbei dennoch die meisten Bewerber. Dabei sollte bedacht werden, dass auch dies keine Schande ist und bei nahezu allen Menschen einmal im Leben vorkommt. Dabei hat es nichts mit Faulheit zu tun, denn oftmals gibt es andere Gründe dafür.
So formulieren Sie eine arbeitssuchende Phase im Lebenslauf
- Wenn Sie Kinder haben, können Sie dies natürlich anstelle der Arbeitslosigkeit hinzufügen. Deklarieren Sie den Satz einfach um und gestalten Sie daraus eine "Elternzeit" oder" Erziehung des Kindes/ Kinder"
- Nicht nur die Kinder gehören zur Familie, oftmals sind es auch andere Angehörige, wie etwa Eltern und Großeltern, die Pflege benötigen. Auch wenn es nur um Versorgungsfahrten und Arztterminen geht, auch dies gehört dazu. Dennoch sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, es nützt nichts, wenn Sie eine schwere Krankheit erfinden.
- Haben Sie sich ehrenamtlich in dieser Zeit engagiert? Auch das sehen Personalmitarbeiter und Chefs sehr gerne. Es zeigt Engagement und Emphatie, eine wichtige Voraussetzung für einen wertvollen Mitarbeiter. Mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit kann eine arbeitssuchende Phase im Lebenslauf gefüllt werden. Das Ehrenamt ist sehr breit gefächert, denken Sie einmal darüber nach, wie Sie die arbeitssuchende Zeit verbracht haben.
- Nicht immer muss ein Ehrenamt schriftlich nachgewiesen werden. Wichtig hierbei ist aber auch, dass Sie keine Unwahrheiten erfinden.
- Eine Weiterbildung kann auch Grund für einen arbeitssuchenden Lebensabschnitt sein. Doch sollten Sie hierbei bedenken, dass es einen Bezug zu der zukünftigen Firma haben sollte. Ein VHS-Kurs für Tantramassagen reicht hierbei natürlich nicht aus, sofern Sie nicht Masseur oder Physiotherapeut sind.
- Auch wird eine Phase der Selbstfindung, beziehungsweise der beruflichen Umorientierung sehr geschätzt. Sie zeigt, dass Sie sich Gedanken um Ihre berufliche Zukunft machen und reflektierend zurückblicken. Bei diesem Punkt kann eine arbeitssuchende Phase im Lebenslauf einige Wochen oder Monate gut überbrückt werden.
- Ein Detail kann ebenso im Lebenslauf erscheinen: Hatte Sie vielleicht eine Arbeitsstelle in Aussicht und es wurde vielleicht doch nichts daraus? Das dürfen Sie gerne angeben. Die Gründe für eine damalige Nicht-Anstellung können vielseitig sein, darum scheuen Sie sich nicht, diesen Punkt zu erwähnen.
In jedem dieser Punkt ist nur eines entscheidend, dass Sie bei der Wahrheit bleiben. Erfundene Tatsachen können, auch wenn es erst einige Zeit später ist, herausgefunden werden. Das wiederum könnte Ihnen den Arbeitsplatz kosten, das sollte es Ihnen nicht wert sein.