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Im Badezimmer die Fliesen putzen - Tipps für stark angefärbte Flächen

Küche und Badezimmer sind die beiden Zonen, in denen sich regelmäßig und am häufigsten Feuchtigkeit entwickelt oder, wo Wasser und andere Flüssigkeiten verschüttet oder verspritzt werden. Deshalb sind sie oft auch gefliest. Irgendwann ist es dann so weit, dass Sie die Fliesen einer Reinigung unterziehen müssen. Das Putzen ist dabei nicht immer einfach und erfordert manchmal etwas Anstrengung.

Fliesen putzen kann recht mühsam sein.
Fliesen putzen kann recht mühsam sein. © RainerSturm / Pixelio

Fliesen in Badezimmer und Küche

Es hat schon durchaus seine Berechtigung, dass Bereiche der Küche und meist das gesamte Badezimmer mit Fliesen verkleidet sind. Das hat sicherlich zum größten Teil damit zu tun, dass sie hygienisch und Nässe abweisend sind.

  • Da das Badezimmer ein Feuchtraum ist und auch in der Küche in der Nähe von Herd und Spüle viel gekleckert und gespritzt wird, sind Fliesen hier einer Tapete vorzuziehen. Sicher, es gibt auch schon feuchtigkeitsabweisende Tapeten, jedoch ist hier die Haltbarkeitsdauer bei häufigem Putzen sehr begrenzt.
  • Oftmals werden Fliesen im Laufe der Zeit recht gleichmäßig dreckig und angefärbt, sodass Sie die Veränderung bei täglichem Sichtkontakt nicht direkt wahrnehmen beziehungsweise oftmals erst dann bemerken, wenn die Verunreinigung oder Verfärbung schon stärker ist.
  • In solchen Fällen ist dann Putzen fällig und es stellt sich die Frage, wie und womit am Besten vorzugehen ist. Der Erfolg ist hier stark abhäng von der Beschaffenheit. Bei rauen oder abgetretenen Fliesen ist eine Säuberung oftmals beschwerlicher oder gar ohne Erfolg.

Putzen der Kacheln im Bad

  1. Zuerst sollten Sie versuchen, ganz normal mit warmem Wasser und Spülmittel zu putzen. Oftmals sehen die Verunreinigungen schlimmer aus, als sie sind, und lösen sich schon bei einer normalen Behandlung mit einem Putzschwamm oder einer Bürste und Geschirrspülmittel auf.
  2. Reicht das allein nicht aus, versuchen Sie anstelle des normalen Spülmittels einmal Waschpulver von einer Spülmaschine zu benutzen. Für vermehrte Kalkablagerungen geben Sie dieser Mischung noch Essig dazu. Mit einem Tapezierpinsel benetzen Sie die Fliesen damit einmal und putzen anschließend mit Schwamm, Bürste oder Lappen nach.
  3. Eine gute Alternative ist ebenfalls Glasreiniger. Der enthält oft Lösungsmittel, ist damit etwas aggressiver, aber dafür umso erfolgreicher. Da Sie immer nur kleine Flächen schaffen, ist hier auch mehr Aufwand nötig. Positiver Nebeneffekt wiederum ist, dass keine Schmier- oder Fettfilme zurückbleiben, die Sie nachputzen müssen.
  4. Wen wirklich gar nichts zu gehen scheint, besteht noch die Möglichkeit, einen Dampfreiniger zu nutzen. Da den jedoch kaum jemand im Haushalt hat, sollten Sie schauen, ob Sie sich solch ein Gerät eventuell bei Bekannten oder kostenpflichtig im Fachgeschäft leihen können.

Übrigens: Hartnäckige Fett- und Schmierfilme nach der Nutzung bestimmter Reinigungsmittel bekommen Sie gut von den Fliesen runter, wenn Sie diese mit Klarspüler für die Spülmaschine nachbehandeln.

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