So gespenstig schön er ist, der Vollmond raubt Schlaf.
Bei Vollmond strahlt der Mond am hellsten. Der Vollmond im September heißt "Erntemond", weil früher bei seinem Licht die Ernte nachts fortgesetzt wurde. Daher können viele bei Vollmond schlecht schlafen.
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03.01.2011
Nora D. Augustin
Schlecht zu schlafen, liegt oft nicht am Vollmond
- Die Psyche des Menschen kann erstaunlich viel bewirken. Oft ist es so, dass Sie/Menschen schlecht schlafen, weil Sie den Vollmond gesehen haben, also wissen, dass Vollmond ist. Versuchen Sie nicht darauf zu achten, wann Vollmond ist. Und vor allem: Machen Sie sich klar, dass es wahrscheinlich nicht der Mond ist, sondern Ihre Psyche, die Sie nicht schlafen lässt.
- In anderen Fällen ist es das Licht, das stört. Ziehen Sie eine Schlafbrille auf. Sie können sich ein Exemplar leicht selber nähen und gewöhnen sich auch schnell daran und schlafen nicht etwa schlecht, weil Sie die Brille stört.
- Ein Kissen, das Sie stirnabwärts über die Augen ziehen, sodass Sie noch atmen können, hat denselben Effekt. Es wird zwar verrutschen, aber Sie schlafen hoffentlich erst einmal ein.
- Sorgen Sie für möglichst viel Dunkelheit. Dank zugezogener Gardinen oder heruntergelassenem Fensterladen können Sie dann auch bei Vollmond schlafen.
- Essen Sie mehrere Stunden vor dem Schlafengehen nichts. Dann sind Sie müder, als wenn Sie Ihrem Körper noch einmal Energie zuführen. Gegebenenfalls können Sie allerdings ein Glas Milch trinken, deren Schlaf fördernde Wirkung in vielen Fällen belegt ist.
- Gehen Sie erst schlafen, wenn Sie sehr müde sind. Tun Sie irgendetwas, was Sie ablenkt und beruhigt, vor dem Schlafengehen. Auch den Tag Revue passieren zu lassen, ohne ihn zu bewerten, hilft in vielen Fällen erstaunlich gut, um einem schlechten Schlafen vorzubeugen.
- Bevor Sie sich lange hin und her wälzen, stehen Sie auf und setzen Sie sich auf einen sogenannten "Grübelstuhl", grübeln Sie dort, und nur dort, und zwar über den Mond und versuchen Sie, ihm gute Seiten abzugewinnen. Nennen Sie den Stuhl ruhig Vollmondstuhl.
- Versuchen Sie, den Mond nicht als Störfaktor, sondern als Schauspiel der Natur zu sehen. Außerdem inspirierte er so viele Dichter zu schönsten Gedichten.