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"Ich hasse die Schule" - so motivieren Sie sich

Sie sind jeden Tag aufs Neue genervt von der Schule und haben überhaupt keine Lust darauf? Wenn Sie sich immer öfter denken: "Ich hasse die Schule.", sollten Sie versuchen, die Gründe dafür zu analysieren.

Die Schulatmosphäre kann bedrückend sein.
Die Schulatmosphäre kann bedrückend sein.

Was Sie benötigen:

  • Motivation

Finden Sie heraus, warum Sie den Schulalltag hassen

  • Gedanken wie "Ich hasse die Schule" sind unter Schülern weit verbreitet. Wenn es nur ab und zu und in nervigen Situationen mal zu solchen Gedanken kommt, ist dies relativ normal und verständlich, schließlich ist in der Schule nicht alles nur toll und spaßig. Wenn Sie allerdings dauerhaft das Gefühl haben, dass Sie die Schule hassen und überhaupt keinen Antrieb mehr haben, am Unterricht teilzunehmen, sollten Sie sich mit diesem Problem beschäftigen.
  • Überlegen Sie genau, warum und was Sie an der Schule hassen. Ist es die Tatsache, dass Sie gezwungen sind, zur Schule zu gehen, machen Ihre Lehrer Ihnen das Leben zur Hölle, kommen Sie im Unterricht nicht mit oder haben Sie ein schlechtes Verhältnis zu Ihren Mitschülern? Überlegen Sie sich ganz konkret, was Sie am Schulalltag stört.

So arrangieren Sie sich mit der Schule

Wenn Sie sich überlegt haben, was genau Sie an der Schule hassen, können Sie Dinge verändern.

  • Wenn Sie sich zum Beispiel in Ihrer Klasse oder an Ihrer Schule wegen der Lehrer und Mitschüler unwohl fühlen und vielleicht gemobbt werden, haben Sie die Möglichkeit, die Klasse und auch die Schule zu wechseln. Sprechen Sie mit Ihren Eltern und einem Lehrer über diese Möglichkeit. Nach einem Neustart an einer neuen Schule kann vieles besser werden und Sie bekommen durch ein anderes Umfeld möglicherweise wieder ganz neue Motivation zur Schule zu gehen.
  • Falls Sie in einigen Fächern nicht mitkommen, nehmen Sie Nachhilfe oder überlegen Sie, eine Klasse freiwillig zu wiederholen. Oftmals macht die Schule keinen Spaß, weil man den Anschluss verloren hat und im Unterricht nicht mehr mitkommt.
  • Wenn Sie durchaus Freunde in der Schule haben und im Unterricht halbwegs mitkommen, die Schule aber trotzdem hassen, versuchen Sie umzudenken und sich vorzustellen, wie ein Leben ohne Schule aussehen würde. Versuchen Sie dabei auch mal das Positive der Schulzeit zu sehen. Ein Leben außerhalb der Schule, in dem Sie von morgens bis abends arbeiten und im Job nicht unter Gleichaltrigen sind, ist oftmals nicht schöner als die Schule, auch wenn Sie sich das in der jetzigen Situation so vorstellen. Versuchen Sie also, sich die guten Seiten der Schule zu verdeutlichen, wie etwa, dass Sie jeden Tag Ihre Freunde sehen und zumindest in den Pausen Spaß haben.
  • Versuchen Sie die Schulzeit pragmatisch zu betrachten. Wenn Sie einen guten Job haben möchten, sind Sie nun mal gezwungen, einen hohen Schulabschluss zu machen und müssen aus der Zeit in der Schule das Beste machen. Wenn Sie also sowieso anwesend sein müssen, versuchen Sie nicht einfach nur Ihre Zeit totzuschlagen, sondern sich ab und zu auch mal für das zu interessieren, was im Unterricht behandelt wird. Vielleicht enthält der Unterrichtsstoff ja auch überraschend viele interessante Aspekte, die Sie normalerweise übersehen, weil Sie ihn nur als lästige Pflicht wahrnehmen.
  • Versuchen Sie sich einfach einmal einige Zeit bewusst mit einer anderen Einstellung auf die Schule einzulassen, auch wenn es schwerfällt. Trainieren Sie eine positive Sichtweise. Freuen Sie sich darüber, jeden Tag Freunde und Schulkameraden zu treffen, etwas zu erleben und interessante Dinge zu lernen. Auch im langweiligen Schulalltag gibt es mit Sicherheit für Sie einige positive Dinge zu entdecken. Sie müssen nur bereit sein, diese wahrzunehmen.
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