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Hund macht in die Wohnung - Gegenmaßnahmen

Wenn der Hund in die Wohnung macht, dann tut er dies bestimmt nicht, um Sie zu ärgern. Es gibt verschiedene Gründe hierfür, aber auch viele Gegenmaßnahmen, um das ungewollte Verhalten zu ändern.

Unsauberkeit hat viele Ursachen.
Unsauberkeit hat viele Ursachen.

Was Sie benötigen:

  • Zeit
  • Aufmerksamkeit
  • Geduld

Mit Sicherheit ist es für jeden Hundebesitzer ärgerlich, wenn der Hund in die Wohnung macht. Ergründen Sie sein Verhalten und steuern Sie sanft, aber stetig dagegen.

Hund macht in die Wohnung – mögliche Ursachen

  • Ist der Hund noch sehr jung, dann hat er vielleicht den Darm noch nicht unter Kontrolle, und kann gar nichts für dieses Verhalten. Denn Welpen haben erst ab einem bestimmten Alter die volle Kontrolle über Darm und Blase.
  • Wenn Ihr Hund krank ist und unter Durchfall leidet oder vielleicht eine Blasenentzündung hat, dann kann es passieren, dass der Hund in die Wohnung macht. Er merkt einfach viel zu spät, dass er sein Geschäft machen muss und plötzlich ist es schon passiert.
  • Der Hund ist trotzig und zeigt Ihnen auf diese Art, dass er sich nicht wohl fühlt. Oft macht der Hund in die Wohnung, wenn er viel alleine ist. So will er Aufmerksamkeit von Ihnen bekommen.

Gegenmaßnahmen, wenn der Hund in die Wohnung macht

  1. Wenn Sie einen Welpen haben, dann bringen Sie den Hund alle zwei bis drei Stunden ins Freie. Welpen können noch nicht lange einhalten und machen dann einfach in die Wohnung.
  2. Der Hund macht in die Wohnung, wenn er Durchfall hat, weil er viel zu spät merkt, dass er muss. Daher sollten Sie Ihren Hund, wenn dieser Durchfall hat, mindestens jede Stunde ins Freie bringen, damit er sich erleichtern kann und nicht in die Wohnung macht.
  3. Ist Ihr Hund oft alleine, oder ist es dem Tier langweilig, dann kann es passieren, dass das Tier in die Wohnung macht. Beschäftigen Sie sich etwas mehr mit dem Hund. Spielen Sie mit ihm, machen Sie mehrere kurze, über den Tag verteilte Spaziergänge, und kuscheln Sie zu Hause viel ihm.

Lob, wenn der Hund nicht in die Wohnung macht

Hat der Hund nicht in die Wohnung gemacht, dann loben Sie den Hund durch Worte oder durch ein kleines Spiel. Zeigen Sie dem Hund deutlich, dass Ihnen dieses Verhalten gut gefällt. Sollte er nicht stubenrein sein, dann versuchen Sie es, ihm das durch Lob beizubringen.

  1. Wenn Sie die Situationen kennen, in denen der Hund in die Wohnung macht, dann nutzen Sie die Chance.
  2. Macht der Hund in die Wohnung, sobald Sie fort sind, dann lassen Sie das Tier bewusst nur ganz kurz alleine.
  3. Gehen Sie dann zu dem Tier zurück, und loben Sie es ganz doll und freudig.
  4. Gehen Sie danach aber direkt mit dem Hund nach draußen, damit er sich dort entleeren kann.

Mit viel Aufmerksamkeit, Lob und Zuwendung zur richtigen Zeit, können Sie dem Hund das unerwünschte Verhalten schnell abgewöhnen. Ist das Tier krank, dann wird der Tierarzt Sie gerne beraten und eine entsprechende Behandlung einleiten.

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