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Hoya compacta - Pflege

Der attraktiven Hoya compacta sollten Sie die richtige Pflege angedeihen lassen. Nur so kann sie ihre prächtigen und duftenden Blüten entwickeln.

Hoya-Ranken sollten richtig versorgt werden.
Hoya-Ranken sollten richtig versorgt werden.

Hoya compacta- attraktives Rankgewächs

Die Hoya compacta ist eine attraktive Vertreterin der Hoya-Arten. Sie beeindruckt mit ihren wunderschönen, dekorativen Blüten, die sie zwischen Mai und Oktober hervorbringt.

Vegetative Merkmale Beschreibung
Vegetative Merkmale dieser Pflanze
Familie Hundsgiftgewächse
Unterfamilie Seidenpflanzengewächse
Ordnung Enzianartige
Gattung Hoya
Wuchs

lithophytisch, epiphytisch,

selten terrestrisch ausdauernd krautig oder schwach verholzt

Lianen oder Halbsträucher

Sprossachse

hängend bis schlingend,

kletternd oder selbstständig aufrecht

Blätter

gegenständig angeordnet

Blüten

einfache traubige, doldige oder verzweigte scheindoldige Blütenstände mit vielen Einzelblüten

duftend oder geruchlos

Früchte hängende Balgfrüchte

Ansprüche der Pflanze an Standort und Boden

Mit der Hoya compacta haben Sie eine ausgesprochen schöne und unempfindliche Kletter- und Rankpflanze. Die Sorten Hoya carnosa und Hoya kerrii sind besonders schöne Exemplare. Die als Wachsblume oder Porzellanblume bekannte Pflanze lässt sich an unterschiedlichen Standorten kultivieren.

  • Zugluftfreien, hellen und lichtdurchfluteten Standort ohne pralle Mittagssonne bevorzugen.
  • Sonne in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag empfehlenswert.
  • Je heller der Standort, desto üppiger die Blüte der Hoyas.
  • An zu dunklen Standorten sparriger Wuchs und keine Blütenbildung.
  • Direkte Sonne hat Gelb- oder Braunfärbung der Blätter zur Folge.
  • Wohnraumtemperaturen zwischen 18 und 23 Grad Celsius optimal.
  • Als Substrat nährstoffreiche, lockere Blumenerde auf Kompostbasis oder ein Gemisch aus Einheitserde und grobem Torf verwenden.

Pflege und Versorgung der Kletterpflanze

Damit Hoya compacta lange Triebe und ihre schönen wachsartigen Blüten ausbilden kann, sollte die Pflege ihren Bedürfnissen entsprechen. Klettersorten benötigen eine entsprechende Kletterhilfe oder ein Spalier. Strauchige Exemplare brauchen häufig kleine Stützen.

Wässern Sie die Pflanze regelmäßig, aber nicht zu stark und lassen Sie die oberste Substratschicht vor jedem Gießen abtrocknen. Vermeiden Sie Ballentrockenheit und Staunässe und verabreichen Sie von April bis August alle zwei Wochen einen stickstoffarmen Blühpflanzendünger. Sobald die Wachsblume Knospen ansetzt, sollten Sie sie nicht mehr bewegen.

Zu groß gewordene Hoya compacta können Sie bei Bedarf vor Austriebsbeginn an beliebiger Stelle einkürzen. Entfernen Sie nach der Blüte verwelkte Pflanzenteile. Je nach Bedarf können Sie die Pflanze jährlich in nährstoffreiche Erde umtopfen. Achten sie dabei auf eine dicke Drainageschicht am Topfboden.

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Hoyas über Stecklinge vermehren

Wachsblumen wie die Hoya compacta lassen sich durch Stecklinge vermehren. Der beste Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Wählen Sie zur Vermehrung einen langen Trieb und teilen Sie ihn in mehrere Teilstücke. Jeder Steckling sollte etwa zehn Zentimeter lang sein und über drei bis vier Blätter verfügen.

Trennen Sie die Stecklinge unterhalb eines Knotens ab. Zur Bewurzelung können Sie diese in ein Glas Wasser oder in ein Torf-Sand-Gemisch stecken. Um die Verdunstung gering zu halten, stülpen Sie eine Plastiktüte über den Topf oder das Glas.

An einem warmen Platz erfolgt die Bewurzelung nach sechs bis acht Wochen. Nach erfolgter Bewurzelung können Sie die Stecklinge in geeignetes Substrat umsetzen und weiter kultivieren. Eine erfolgreiche Bewurzelung zeigt sich an neuem Austrieb.

Veränderte Ansprüche während der Ruhephase im Winter

Im Winter legt die Hoya eine Ruhephase ein. Dann sollten Sie die Pflege den veränderten Ansprüchen anpassen, damit sie die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht. Für die Blütenbildung ist von Oktober bis März ein kühlerer Standort empfehlenswert.

Temperaturen zwischen zehn und fünfzehn Grad Celsius sind optimal. Reduzieren Sie Gießmengen und Gießhäufigkeit und lassen Sie das Substrat nicht komplett austrocknen. Vermeiden Sie Ballentrockenheit und Staunässe und verzichten Sie im Winter auf Dünger.

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