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Hosta ventricosa Aureomarginata - Tipps zum idealen Standort der Pflanze

Wunderbare Blattschmuckpflanzen - sie dekorieren den Garten auch, wenn sie gerade nicht blühen, Blüten schenken sie uns meist noch einmal im Jahr dazu, sie verhelfen so vielen Gärtnern zu guter Laune. All dies tun sie aber nur, wenn sie sich wirklich wohlfühlen bei uns, und Voraussetzung dafür ist bei Pflanzen wie der Hosta ventricosa Aureomarginata zuerst einmal der richtige Standort.

So sieht eine typische Hosta ventricosa Aureomarginata aus!
So sieht eine typische Hosta ventricosa Aureomarginata aus!

Denn in dieser Hinsicht ist dieses dekorative Gewächs etwas eigen, vor allem deswegen, weil sie nicht gerne Durst leidet.

Was eine Hosta ventricosa Aureomarginata ist

  • Die Hosta ventricosa Aureomarginata gehört zu den Funkien, den Hosta, die in unserer Sprache auch Herzblattlilien genannt werden. Diese Gattung gehört zu den Agavengewächsen, einer Unterfamilie, die wiederum aus der Familie der Spargelartigen entspringt.
  • Die Gattung Funkie verzweigt sich in etwa 45 Arten, die in Japan, China oder Russland wachsen.
  • Eine dieser Arten ist die Glocken-Funkie, die Hosta ventricosa, von der es wiederum einige Sorten gibt.
  • Die wichtigsten dieser Sorten, die auf der ganzen Welt als Zierpflanzen genutzt werden, sind die Hosta ventricosa Aureomaculata,  die gelbe Flecken auf den Blättern haben, und die Aureomarginata, deren Blätter am Rand einen unregelmäßig verlaufenden gelben Streifen haben.
  • Damit haben Sie aber erst fast den ganzen Namen unserer Sorte der Glocken-Funkien ergründet: Die Hosta ventricosa Aureomarginata, auf Deutsch “panaschierte Glockenfunkie”, heißt so, weil ihre Blätter mehrfarbig sind (panaschiert, vom französischen panacher = einfärben, mischen), weil der andersfarbige Streifen außen am Blatt sitzt (marginata, vom lateinischen marginis = Rand), und weil er gelb bis golden aussieht (aureo, vom lateinischen aurum = Gold).

Der beste Standort für eine Hosta ventricosa

  • Ganz im Gegensatz zu dem Aufheben, den sie mit ihrem Namen macht oder zumindest zu machen scheint (denn sie kann ja nichts für ihre Benennung), ist die Pflanze eine robuste und ausdauernde Pflanze, die krautig wächst und zwischen 60 und 100 Zentimeter hoch wird.
  • Die anspruchslosen Stauden sind bei uns winterhart und weitgehend unproblematisch. Denn die Heimat der Glocken-Funkie sind die Mitte und der Süden Chinas, wo ähnlich gemäßigte Temperaturen wie bei uns herrschen.
  • Dort wächst diese Hostie in feuchten und eher schattigen Gebüschen auf kargem Sandstein. Am liebsten wächst die Glocken-Funkie deshalb auch bei uns im Halbschatten, in einem frischen, nicht zu nährstoffreichen Gartenboden oder im Kübel, und Sie müssen den Boden immer gut feucht halten.
  • Da die Staude aber recht dürftige Bedingungen und das eingeschränkte Licht unter Büschen gewohnt ist, fühlt sie sich bei uns in der Regel auch noch im Schatten wohl. Sie ist damit die richtige Pflanze für all die Gärtner, die schon lange nach einem schönen Schmuck für ihre dunkleren Gartenbereiche gesucht haben.
  • Im Süden Chinas kommt die Glocken-Funkie bis in hohe Lagen von fast 2,5 km vor, starke Sonnenstrahlen bekommt sie dort ohne Zweifel gelegentlich ab. Deshalb verträgt die Pflanze im Kübel durchaus auch einmal einige Tage auf der voll von der Sonne beschienenen Terrasse. Dann sollten Sie aber sehr gut darauf achten, dass der unter diesen Umständen noch höhere Wasserbedarf der Pflanze erfüllt wird.
  • Wenn die Glocken-Funkie am idealen Standort steht und genügend gewässert wird, wird sie sich willig entwickeln, deshalb sollten Sie die Funkien bei einer Gruppenpflanzung nicht enger als zu dritt auf einen Quadratmeter setzen.

Die Funkie ist wegen ihrer unproblematischen Wuchsform bei uns übrigens so beliebt, dass sie vom Bund deutscher Staudengärtner im Jahr 2009 zur Staude des Jahres gewählt wurde.

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