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Hornmehl zum Düngen richtig einsetzen

Wer nach Alternativen zum Kunstdünger sucht, wird schnell auf Hornmehl aufmerksam. Es ist ein sehr wirksames, ökologisches Produkt und wird auch von Bio-Bauern eingesetzt, die nach biologischen Gesichtspunkten anbauen.

Hornmehl wird aus Rinderklauen gewonnen.
Hornmehl wird aus Rinderklauen gewonnen.

Wer mit Hornmehl düngt, setzt auf ein wirksames, aber auch nachhaltiges und natürliches Produkt.

Hornmehl - natürliche Alternative zum Kunstdünger

  • Dünger aus Horn wird als Hornmehl, Hornschrot oder Hornspäne verkauft. Die Bezeichnung hängt von der Körnung des Materials ab, was wiederum seine Eigenschaften beeinflusst. 
  • Das Hornmehl wird besonders fein zermahlen und gesiebt, sodass die Korngröße bei weniger als einem Millimeter Durchmesser liegt.
  • Horndünger wird aus den Hörnern und Klauen von Schlachtrindern gewonnen. Hornmehl besteht also zu 100 Prozent aus einem natürlichen, nachwachsenden Rohstoff und wird deshalb auch häufig von Bio-Bauern eingesetzt, denen die Verwendung von künstlichen Stickstoffdüngern verboten ist. Weiter Informationen dazu erhalten Sie auf dem Portal ökolandbau.de.
  • Das Hornmehl wird idealerweise vor der Aussaat auf den Boden gestreut und anschließend in den Boden eingearbeitet.
  • Gurken benötigen viele Nährstoffe. Für eine gute Ernte müssen Sie die Pflanzen düngen. …

  • Hornmehl wird aufgrund seiner Struktur vom Boden wesentlich schneller aufgenommen als beispielsweise Hornspäne und eignet sich deshalb besonders gut, wenn eine schnelle Wirkung erwünscht ist.
  • Hornspäne eignen sich im Umkehrschluss besonders gut, wenn die Wirkung auf Dauer angelegt ist und nicht schon nach kurzer Zeit nachgedüngt werden soll. Die Düngung durch Hornspäne hält bis zu drei Monaten an. Danach sind selbst die Späne von den Bodenlebewesen komplett aufgezehrt worden.
  • Auch wenn Hornmehl aus Bestandteilen vom Rind gewonnen wird, besteht auf keinen Fall die Gefahr einer BSE-Übertragung durch dieses Düngemittel. BSE kann über totes Gewebe wie Horn grundsätzlich nicht übertragen werden.

Da die Zersetzung im Boden sehr langsam vonstattengeht, ist vor allem bei der Verwendung von Hornspänen die Gefahr der Überdüngung praktisch ausgeschlossen.

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