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Hornissenstich - was tun, wenn ein Kind gestochen wurde?

Hornissen verbreiten bei vielen Menschen, insbesondere bei jungen Müttern, noch immer Angst und Schrecken. Dabei gelangt bei einem Hornissenstich weniger Gift in die Haut als beispielsweise bei einem Wespen- oder Bienenstich. Sie sollten jedoch genau wissen, was zu tun ist, wenn eine Hornisse zusticht. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie dafür sogen, dass die Einstichstelle schnell abheilt.

Kühlen Sie den Hornissenstich sorgfältig.
Kühlen Sie den Hornissenstich sorgfältig.

Was Sie benötigen:

  • Pinzette
  • Quark
  • Coolbags
  • Eiswürfel
  • Desinfektionsspray
  • Homöopathika: Apis, Ledum
  • Salben mit den Wirkstoffen Bamipin oder Cortison (nach ärztlicher Rücksprache)

So gehen Sie bei einem Hornissenstich vor

Bei einem Hornissenstich ist es zunächst sehr wichtig, dass Sie genau wissen, was zu tun ist. Andernfalls überträgt sich Ihre Unsicherheit auf das Kind, was die Behandlung erschweren kann.

  • Bedenken Sie, dass der Hornissenstich in der Regel schmerzhafter ausfällt als der Einstich einer Biene oder Wespe. Wenn Ihr Kind sich also sehr über die Schmerzen beklagt, sollten Sie zunächst versuchen, es zu beruhigen.
  • Betrachten Sie sorgfältig die Einstichstelle. Wenn sich noch Reste der Hornisse oder des Stachels in der Haut befinden, sollten Sie diese vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Meistens ist es an dieser Stelle ratsam, einen ärztlichen Rat hinzuzuziehen.
  • Reinigen Sie die Einstichstelle gründlich und desinfizieren Sie die Wunde mit einem entsprechenden Spray aus der Apotheke.
  • Besonders wichtig ist eine ausreichende Kühlung des Hornissenstichs, um die Schwellung zu reduzieren. Greifen Sie in diesem Zusammenhang auf Coolbags oder Eiswürfel zurück, die aufgrund der Verbrennungsgefahr jedoch nicht direkt auf die Haut aufgelegt werden dürfen. Bei Kindern ist besonders der kühlende Quarkwickel beliebt.
  • Bei starken Schwellungen können Sie nach ärztlicher Rücksprache zusätzlich mit Salben arbeiten, welche die Wirkstoffe Bamipin oder Cortison enthalten.
  • Setzen Sie zusätzlich geeignete Homöopathika ein. In diesem Zusammenhang haben sich besonders die Einzelmittel Ledum und Apis bewährt, die juckreizstillende und entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen.
  • Üben Sie sich in Geduld! Die Abheilungsphase eines Hornissenstiches ist in der Regel länger als die eines Bienen- oder Wespenstiches.

Diese Hinweise ersetzen keinesfalls den Arztbesuch! Bitte beachten Sie außerdem, dass Einstiche im Mund oder Hals der umgehenden ärztlichen Behandlung bedürfen. Selbstverständlich müssen Kinder, die unter einer Hornissenstichallergie leiden, ebenfalls beim Mediziner vorstellig werden. Wenn Sie sich unsicher sind oder Ihnen die Einstichstelle ungewöhnlich erscheint, ziehen Sie bitte umgehend einen Arzt hinzu.

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