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Hormonfreie Verhütung - so funktioniert's

Eine hormonfreie Verhütung wünscht sich fast jede Frau. Sie ist gesünder und meist auch besser verträglich. Da es aber verschiedene Methoden gibt, ist eine Beratung erforderlich.

Die hormonfreie Verhütung bietet viel Auswahl.
Die hormonfreie Verhütung bietet viel Auswahl.

Was Sie benötigen:

  • Temperaturcomputer
  • Urincomputer
  • Kondome
  • Diaphragma

Fast jede Frau wünscht sich eine Verhütungsmethode, die nicht in den Hormonhaushalt eingreift. Zudem ist eine hormonfreie Verhütung auch wesentlich gesünder, denn gerade bei Frauen ab 30 Jahren steigt durch die Einnahme von Hormonen das Risiko einer Thrombose oder eines Herzinfarktes, außerdem begünstigt die lange Hormoneinnahem auch das spätere Risiko von Brust- oder Gebärmutterhalskrebs. Da es aber einige hormonfreie Methoden gibt, sollten Sie sich von Ihrem Frauenarzt beraten lassen.

Hormonfreie Verhütung für den regelmäßigen Zyklus

  • Es gibt die Möglichkeit, die fruchtbaren Tage mit der Körpertemperatur zu errechnen. Dazu brauchen Sie einen speziellen Verhütungscomputer, dieser hat an einem Kabel ein Thermometer. Sie messen täglich am Morgen Ihre Temperatur, kurz nach dem Eisprung steigt diese minimal an.
  • Der Computer speichert die Daten und kann so anhand der Temperatur errechnen, wann Sie verhüten müssen. Diese Art der Verhütung ist aber erst nach ein paar Zyklen sicher, da der Computer mehrere Vergleichswerte benötigt. Außerdem funktioniert das nur bei Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus.
  • Eine andere Möglichkeit ist das Bestimmen von Hormonen über den Urin. Hier brauchen Sie auch einen speziellen Computer und Urinteststreifen. Sie tauchen den Teststreifen täglich zur selben Zeit morgens in den Urin und legen ihn dann in das Gerät, es speichert die Messergebnisse und kann anhand dieser den Hormonanstieg ersehen und errechnen, wann die fruchtbaren Tage sind.
  • Das Gerät braucht hier aber auch ein paar Zyklen Zeit, um Vergleichswerte zu bekommen. Es ist auch nur für Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus geeignet.
  • Wenn Sie Ihren Körper gut kennen und einen äußerst regelmäßigen Zyklus haben, können Sie anhand des Gebärmutterhalsschleims ersehen, wann die fruchtbaren Tage sind. Dazu wird täglich am Morgen der Schleim in der Scheide mit den Fingern überprüft. In der Regel ist dieser weiß und sehr zäh, je näher die fruchtbaren Tage rücken, umso dünnflüssiger und heller wird er.
  • An den wirklich "gefährlichen" Tagen ist er fast durchsichtig und richtig wässrig, nun ist es an der Zeit, an Verhütung zu denken! Diese Methode erfordert aber wirklich sehr viel Übung!

Die sichersten Verhütungsmethoden ohne Hormone

  • Das wohl bekannteste Verhütungsmittel ohne Hormone ist ein Kondom. Sie bekommen es in verschiedenen Größen, Farben und Geschmacksrichtungen, mit Latex und ohne, glatt oder mit Noppen. Die Auswahl ist schlichtweg riesig und es ist auch noch die sicherste Möglichkeit, um Krankheiten vorzubeugen.
  • Das Diaphragma ist auch bei vielen Frauen sehr beliebt. Es ist eine Kappe, die Sie vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide einführen und genau vor der Gebärmutter platzieren. Das Einführen erfordert aber etwas Übung, außerdem muss das Diaphragma nach dem Verkehr für etwa acht Stunden in der Scheide verbleiben.
  • Damit es auch wirklich sicher ist, sollten Sie noch ein Sperma abtötendes Gel in die Scheide geben. Das Diaphragma muss von einem Frauenarzt angepasst werden.
  • Wenn Sie es lieber ganz sicher und unkompliziert wollen, lassen Sie sich eine Kupferspirale einsetzen. Leider haben aber viele Frauen Probleme mit der Spirale, sie haben ein Fremdkörpergefühl im Unterleib und manchmal sogar Schmerzen.

Lassen Sie sich am besten wegen einer hormonfreien Verhütung von Ihrem Frauenarzt beraten, Sie werden staunen, wie viele Möglichkeiten es gibt!

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