Die Haltbarkeit von Honig überprüfen

  • Zunächst vielleicht die gute Nachricht: Wenn Sie Honig in noch verschlossenen Gläsern kühl und dunkel lagern, ist der Inhalt der Gläser jahrelang ohne Einschränkung genießbar.
  • Der Honig ist fest geworden. In diesem Fall ist der Honig Kristalle gebildet. Dies ist kein Qualitätsverlust. Viele Honigsorten werden im Laufe der Zeit fest. Wenn Sie Ihren Honig streichfähig mögen: Einfach das Glas (ohne Deckel) kurz in die Mikrowelle stellen.
  • Auf der Oberfläche des Honigs hat sich Schimmel breit gemacht. Dieser Fall kann eintreten, wenn mit einem verschmutzten Löffel Honig entnommen wurde. Bei einem neu geöffneten Glas ist Schimmel ein Zeichen für unsaubere Verarbeitung. Zwar können Sie diesen Schimmel großzügig entfernen, aber es muss davon ausgegangen werden, dass im Glas oder am Glasrand noch mehr Schimmelsporen vorhanden sind. Also besser weg damit.
  • Beim Öffnen des Glases kommt Ihnen ein Alkoholgeruch entgegen, der Honig wirft vielleicht sogar kleine Blasen. Er gärt. Auch hier sind durch Unsauberkeit Hefepilze in den Honig gelangt. Diese Pilze mögen besonders zuckrige Ausgangsstoffe, die sie zu Alkohol und Kohlendioxid vergären. Da die Endprodukte dieser wilden Gärung oft einen unangenehmen oder bitteren Geschmack haben, sollten Sie in diesem Fall den Honig entsorgen.

Senf auf seine Haltbarkeit überprüfen

  • Auch Senf in noch verschlossenen Gläsern ist jahrelang haltbar.
  • Für angeschimmelten Senf gilt die gleiche Regel wie beim Honig: Weg damit! Die giftigen Absonderungen des Schimmels sind krebserregend.
  • Bei geöffneten Gläsern findet man es häufig, dass sich eine gelbliche Flüssigkeit abgesondert hat. Dies ist kein Qualitätsverlust. Rühren Sie die Flüssigkeit einfach wieder unter.
  • In geöffneten Gläsern kommt es auch vor, dass Senf an der Oberfläche antrocknet. Auch diesen Senf müssen Sie nicht unbedingt wegwerfen. Entnehmen sie die trockenen Stellen mit einem sauberen Löffel. Den restlichen Senf machen Sie wieder geschmeidig, indem Sie etwas Essig und gutes Öl unterrühren. Dies lohnt sich natürlich nur bei hochwertigem und teurem Senf. Ob es sich auch bei Alltagsprodukten lohnt, muss jeder selbst entscheiden.