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Honig aus der Region - Informationen für Kunden

Die Deutschen essen gerne Honig. Statistische Zahlen, nach denen jeder Deutsche etwa 1,4 Kilogramm pro Jahr verbraucht, belegen dies. Die einheimischen Imker schaffen es, etwa 20 Prozent dieses Bedarfs zu decken. Aus der Region ist die süße Kostbarkeit etwas ganz Besonderes.

Honig aus der Region ist etwas Besonderes.
Honig aus der Region ist etwas Besonderes.

Kaufen Sie den Honig Ihres Imkers aus der Region. Es ist nicht übertrieben, wenn behauptet wird, dass dieser ganz anders und viel besser schmeckt, als die Ware aus dem Supermarkt. Warum das so ist? Lesen Sie weiter.

Das süße Gold aus der Region - Qualität vom kleinen Imker

  • Honig enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die von den Pflanzen aus der Region stammen, in der die Bienen den Nektar gesammelt haben. So enthält Lindenhonig den Pollen von Linden und er schmeckt auch intensiv nach Lindenblüten. Im Frühjahrshonig finden Sie Pollen von Obstblüten, von Löwenzahn, Kräutern und Gräsern, die zu dieser Zeit blühten. Die Zusammensetzung entspricht also der Landschaft Ihrer Umgebung. Daher stimmt es, dass Pollenallergikern empfohlen wird, über Winter den Honig aus der eigenen Region zu essen. Durch die winzigen Mengen an Pollen kann sich der Körper langsam an diese gewöhnen.
  • Aber auch als Nichtallergiker sollten Sie lieber die Produkte Ihres Imkers um die Ecke kaufen, denn hier wissen Sie, dass Sie kein Gemisch aus der ganzen Welt erhalten, sondern ein regionales Produkt mit typischen Eigenschaften. Kosten Sie von Ihrem Imker die Frühjahrsschleuderung und später die Sommerernte. Sie werden erstaunt sein, wie verschieden und lecker die einheimischen Produkte schmecken.
  • Viele kleine Imker, die mit ihren Bienen nicht wandern, verkaufen Mischhonig. Das bedeutet nicht etwa eine geringere Qualität. Im Gegenteil, dieser Honig ist oft sehr würzig und individuell im Geschmack. Steht auf dem Glas „Frühjahrsblüte“, so schauen Sie sich in der Umgebung des Imkers um. Was hier im Frühling blüht, ist in seinen Gläsern drin. Je abwechslungsreicher die Vegetation ist, desto reicher ist auch die Nektar- und Pollenvielfalt. Das schmecken Sie.
  • Aber auch reiner Sortenhonig kann bei einem kleinen Imker produziert werden. Blüht in naher Umgebung der Raps? Oder schmückt sich der Ort mit einer Lindenallee? Wachsen in der Nähe einige Robinien oder sammeln die Bienen gar den süßen Tau von Tannen und Fichten? Bei all diesen Sorten können Sie sicher sein, dass Sie mit Ihrem Kauf nicht nur den Imker unterstützen, sondern auch die Umwelt, welche auf die Bestäubung der Bienen angewiesen ist.

Honig kaufen - das sollten Sie wissen

  • Auf den Gläsern im Supermarkt steht manchmal der Hinweis zur Herkunft „EG- und Nicht-EG-Länder“. Das bedeutet, dass der Honig europaweit und auch in Asien oder Amerika eingekauft, gemischt und so abgefüllt wird. Von einem regionalen Produkt ist diese Ware weit entfernt.
  • Ein Test im November 2011 (Ökotest) ergab zusätzlich, dass in diesem Honig oft Pollen von genveränderten Pflanzen enthalten ist. Gentechnik hat darin aber nichts zu suchen. Gehen Sie daher lieber sicher und lassen Sie diese Produkte im Regal stehen. Der Test ergab auch, dass in Produkten deutscher Herkunft keine genveränderten Pollen enthalten sind.
  • Honig entsteht aus dem Nektar, den die Bienen sammeln. Ein Produkt, das überwiegend aus dem Nektar einer Pflanze entsteht, ist ein Sortenhonig. Linde, Raps, Sonnenblumen, Robinien (im Volksmund Akazien) aber auch Heidepflanzen sind sogenannte Massentrachten, die dem Imker reiche Ernte und reine Sorten bescheren. Geschmack, Geruch und Konsistenz (fest oder flüssig) sind für einige sehr typisch. 
  • Steht jedoch allgemein Frühlings- oder Sommerblüte auf dem Glas, so ist das ein Hinweis, wann der Imker geschleudert hat. Die Bienen haben dann wie oben beschrieben, den Nektar der Blüten aus der umgebenden Region und der entsprechenden Zeit gesammelt. Daraus ergeben sich unzählige Geschmacksvarianten, denn regionale Varianten aus Brandenburg schmecken sicher anders, als die aus dem Schwarzwald. 
  • Wenn Sie Honig kaufen, lagern Sie diesen möglichst dunkel und kühl. Im Kühlschrank muss das Glas aber nicht stehen. Wird die gelbe Kostbarkeit nach einiger Zeit fest, können Sie sie vorsichtig im Wasserbad bei 40 Grad wieder verflüssigen. Höher sollten Sie mit der Temperatur jedoch nicht gehen, sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe Ihres Honigs aus der Region verloren.
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