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Holzwachs - Tipps für die natürliche Behandlung von Holzflächen

Wenn es um die natürliche Behandlung von Holz in Innenräumen geht, ist Wachs eine passende Alternative zu möglicherweise gesundheitsschädlichen Farben und Lacken der Chemieindustrie. Der wichtigste Bestandteil von Holzwachs ist Bienenwachs. Da Sie reines Bienenwachs für einen Gebrauch erst auf 80 Grad Celsius erwärmen müssen, bieten Ihnen Naturfarbenhersteller sogenanntes Wachsbalsam an.

Bienenwachs ein Hauptbestandteil von Wachsbalsam
Bienenwachs ein Hauptbestandteil von Wachsbalsam

Für die natürliche Holzpflege können Sie Wachsbalsam und Hartwachs nehmen. Entscheidend für den Einsatz einer der beiden Pflegeprodukte ist die Beanspruchung der jeweiligen Holzbereiche.

Holzwachs - Pflegemittel als Balsam oder in fester Form

  • Die Behandlung mit Holzwachs gibt Ihrem Holz eine gelbliche Tönung, einen leichten Glanz und einen angenehmen Geruch. Gewachste Holzflächen bleiben offenporig. Auch eine elektrostatische Aufladung müssen Sie nicht befürchten. 
  • Mit Holzwachs als Balsam oder in fester Form können Sie weniger und stark beanspruchte Holzoberflächen pflegen.
  • Fußböden gehören zu den stark beanspruchten Flächen. Diese sollten Sie nach Möglichkeit mit einem Hartwachs mit geringem Lösemittelanteil behandeln. Doch Hersteller bieten Ihnen auch flüssigen Selbstglanzwachs für Holzfußböden an.

So pflegen Sie Möbel und Parkettboden

Mit Wachsbalsam pflegen Sie alle Naturholzoberflächen (Möbel, Wände, Spielzeug) im Wohnbereich.

  1. Beginnen Sie mit der Vorbereitung, indem Sie Ihren Arbeitsplatz mit Papier oder Papier abdecken.
  2. Danach müssen Sie alle Altanstriche entfernen.
  3. Schleifen Sie raue Holzoberflächen mit einem feinkörnigen Schleifvlies an. Tragen Sie dabei eine Staubmaske.
  4. Nach dem Schleifen heißt es für Sie, allen Schmutz und Staub vom Holz abzubürsten oder abzuwischen.
  5. Flüssigholzwachs erhalten Sie gebrauchsfertig. Den Inhalt müssen Sie lediglich gut umrühren. Das Auftragen erledigen Sie zügig mit einem weichen Flachpinsel.
  6. Wenn Sie eine sehr glatte Oberfläche erreichen wollen, schleifen Sie den ersten Wachsanstrich leicht an.
  7. Die matte Oberfläche polieren Sie mit einem weichen Lappen seidenglänzend (eine Bürste geht auch).
  8. Das selbstglänzende Holzwachs tragen Sie mit einem feuchten Tuch gleichmäßig auf die trockene und gesäuberte Parkettfläche auf.
  9. Nach einer Stunde ist das Parkett abgetrocknet und begehbar. Ein Nachbohnern entfällt in jedem Fall.
  10. Holzwachs können Sie jederzeit an beanspruchten Stellen wieder auftragen. Zum Wischen etwas Balsam auf ein feuchtes Tuch und Sie erzielen die perfekte Nachpflege.

Für Parkett können Sie auch Selbstglanzwachs auf Wasserbasis verwenden. Bei einem vormaligen Wachsauftrag empfiehlt sich ein Abwachsen des Parketts. Sonst reicht eine gründliche Reinigung.

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