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Holzpolitur - so wenden Sie sie richtig an

Holzoberflächen brauchen regelmäßig Pflege, sonst werden sie stumpf und anfällig gegenüber Feuchtigkeit. Eine Möbel- bzw. Holzpolitur schützt effektiv und lässt sich sogar selbst herstellen.

Holzpolitur verlängert die Lebensdauer Ihrer Möbel.
Holzpolitur verlängert die Lebensdauer Ihrer Möbel.

Was Sie benötigen:

  • Bienenwachs
  • Terpentinöl
  • verschließbares Gefäß
  • Baumwolllappen

Holzpolitur erhalten Sie in jeder Drogerie, im Möbelhaus, im Baumarkt oder auch beim Tischler.

Holzpolitur richtig einarbeiten

  1. Die Holzpolitur wird mit einem weichen Lappen aufgetragen, der nicht aus synthetischen, sondern aus Baumwollfasern besteht.
  2. Unter kreisförmigen Bewegungen des Lappens wird die Politur langsam und vollständig in das Holz eingearbeitet. Durch das Eindringen der Politur in die Oberfläche wird die Maserung des Holzes hervorgehoben.
  3. Sofort glänzen Tisch und Stühle wie neu. Sie brauchen jedoch noch einige Stunden Trocknungszeit, bevor sie wieder voll benutzbar sind.
  4. Als Alternative für den Notfall bieten sich Mittel zur Lederpflege (Schuhcreme) an, idealerweise verwenden Sie jedoch ein spezialisiertes Produkt.

So stellen Sie die Möbelpflege selbst her

Verschiedentlich wird versucht, Möbelpolitur mit Hausmitteln selbst herzustellen, doch jeder Ansatz mit Speiseöl scheitert über kurz oder lang, da dieses schon nach kurzer Zeit ranzig wird und die Möbel dann einen muffigen Geruch verströmen.

  1. Eine Mischung von etwa einem Teil Bienenwachs und zwei Teilen Terpentinöl hat sich bewährt. Beide Bestandteile werden erwärmt und miteinander vermischt.
  2. Das Bienenwachs können Sie zu kleinen Flocken raspeln, so verbindet es sich schneller mit dem Öl.
  3. Seien Sie bei der Erwärmung vorsichtig und gehen Sie langsam vor, denn diese Mischung ist leicht entzündlich.
  4. Haben sich die beiden Bestandteile gut verbunden, lassen Sie die neu gewonnene Holzpolitur in einem verschlossenen Gefäß abkühlen.
  5. Die pastose Masse tragen Sie nun wie oben beschrieben auf das Holz auf.
  6. Wenigstens einmal im Jahr sollten Sie die Hölzer in Ihrer Wohnung auf diese Art auffrischen.

Aus Leinöl, Kittharz und dem sogenannten Jungfernwachs wird der sogenannte Goldlack hergestellt, der von Geigenbauern früher häufig zur Versiegelung ihrer wertvollen Instrumente verwendet wurde.

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