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Holzplatten im Garten verlegen

In den letzten Jahren hat sich der Trend hin zu natürlichen Baustoffen in Gärten und Freizeitbereichen verstärkt. Nachdem lange Zeit Plastik und Beton dominierten, wird im Garten vermehrt auf Holz gesetzt. Das Verlegen von Holzdielen oder Holzplatten ist für einen Heimwerker eine jederzeit lösbare Aufgabe.

Unterkonstruktion muss stabil und nivelliert sein
Unterkonstruktion muss stabil und nivelliert sein

Was Sie benötigen:

  • Holzroste,
  • Wasserwaage,
  • Schraubendreher,
  • Inbusschlüssel,
  • Bohrer,
  • Schrauber,
  • Säge

Wer im Garten Holzplatten verlegen möchte, hat dafür mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Infrage kommen unter anderem Holzroste, Holzfliesen oder vorgefertigte Platten aus speziell geeignetem Terrassenholz.

Holzplatten - Verlegung mit und ohne Unterkonstruktion

Das Gießen eines Fundamentes wird zwar häufig praktiziert, ist nicht unbedingt notwendig. Als Untergund für eine Unterkonstruktion können Sie im Idealfall einen gewachsenen Boden nehmen. Auch ein bereits vorhandener Steinboden eignet sich.

  • Die Unterkonstruktion Ihrer Holzterrasse lässt sich auf einem soliden Fundament aus lose verlegten Fundamentsteinen herstellen. Ein verdichteter Untergrund aus Sand und Kies ist ausreichend.
  • Hersteller machen es Heimwerkern gelegentlich sehr einfach, indem sie justierbare Systeme anbieten. Die Höhenverstellung erlaubt Ihnen die Holzplatten (Holzroste, Holzfliesen) exakt auszurichten. Das erspart Ihnen das Herrichten eines absolut ebenerdigen Fundamentes.
  • Bei Einsatz einer Unterkonstruktion müssen Sie ein nivelliertes Fundament schaffen und die gesamte Fläche entsprechend einmessen. Alternativ können Sie eine höhenverstellbare Konstruktion verwenden.

Holzrost auf alten Steinboden verlegen

Eine vor Jahren angelegte Terrasse braucht irgendwann eine Schönheitskur. Bestens geeignet ist ein attraktives, wenn auch nicht ganz preiswertes Holzdeck.

  • Bei den im Garten zum Einsatz kommenden Hölzern handelt es sich um heimische und tropische Harthölzer, die jeglichen Witterungsbedingungen zehn und mehr Jahre trotzen können. Mit einem Holzrost-System können Sie beispielsweise Stein- oder Waschbeton-Terrassen sehr einfach renovieren.
  • Jeder Holzrost verfügt über notwendige Komponenten. Dazu gehören höhenverstellbare, von oben regulierbare Catsteps (Füße). Hierbei wird nicht die Unterkonstruktion einnivelliert, vielmehr wird jedes einzelne Element eingemessen und exakt ausgerichtet. Das bedeutet, Sie benötigen keine Unterkonstruktion!

Anleitung zur Montage im Garten

Für den guten Stand der Stellfüße bedarf es eines festen und tragfähigen Untergrundes im Garten. Ein Höhenausgleich ist mehrere Zentimeter möglich.

  1. Die jeweiligen Roste werden einzeln miteinander verschraubt. Bei Hartholz bohrt der erfahrene Heimwerker immer vor.
  2. Das Verlegen der ersten Holzplatte beginnen Sie an der höchsten Stelle des Terrassenbodens. Mit der Wasserwaage werden alle vier Eckpunkte genau ausgemessen.
  3. Das Einrichten erledigen Sie mithilfe der Stellschrauben. Die folgenden Roste legen Sie im Schachbrettmuster an. Die Querriegel werden miteinander verschraubt und in der Höhe entsprechend ausgerichtet.
  4. Zum Herstellen notwendiger Aussparungen für die Terrassenüberdachung müssen Sie ein Rost auseinanderschrauben, passend sägen und wieder montieren.

Holzroste für den Garten erhalten Sie in den Maßen 90 mal 90 Zentimeter. Die einzelnen Elemente kosten Sie zwischen 80 und 100 Euro, in etwa auch der Quadratmeterpreis. An Arbeitszeit sparen Sie in jedem Fall. Natürlich können Sie vorgefertigte Holzplatten aus Dielenhölzern verwenden oder selbst vorfertigen.

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