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Holzöl - so entfernen Sie Flecken von Steinplatten

Ohne eine Folie unterzulegen, haben Sie auf der Terasse Ihre alten Holzmöbel behandelt, waren kurz unachtsam und schon prangten dicke Holzölflecken auf den Gartensteinplatten? Das kann jedem mal passieren. Blöd ist nur, dass das Holzöl sich nur schwer wieder richtig entfernen lässt. Wie Sie es trotzdem probieren können, erfahren Sie hier.

Holzölflecken auf Steinen sind hartnäckig.
Holzölflecken auf Steinen sind hartnäckig.

Was Sie benötigen:

  • Mehl
  • Katzenstreu
  • Schmutzradierer
  • Reinigungsbenzin
  • Bimsmehl
  • Hochdruckreiniger

Wie Sie Holzölflecken nie behandeln sollten

Was Sie auf keinen Fall tun sollten, wenn Sie einen Holzölfleck auf Ihren Terassensteinplatten bemerken, ist ihn weiter einzuarbeiten.

  • Je mehr Sie an dem neu entstandenen Fleck herumreiben, desto fester wird er und desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ihn wieder entfernen können.
  • Zudem verstreicht durch das ewige Herumschrubben ein Haufen Zeit, den Sie zum tatsächlichen Fleckentfernen nur allzu gut brauchen könnten. Selbstverständlich gilt, je schneller Sie angemessen auf den Holzölfleck reagieren und je weniger Zeit Sie mit Herumreiben verplempern, desto sicherer lässt er sich am Ende auch wieder wegkriegen.
  • Jegliche Schrubbversuche mit Pinselreiniger, Nitroverdünner oder Naturharzverdünner sowie Terpentin können Sie von vornherein sein lassen, weil sie ganz sicher zu nichts führen werden. Wenn dann eben nur dazu, dass Sie den Fleck trocken reiben und sich so die Möglichkeit nehmen, ihn je wieder zu entfernen.

So entfernen Sie die Ölflecken

  • Bemerken Sie den Fleck gleich nach seinem Entstehen, so haben Sie die besten Karten, ihn auch wieder weg zu bekommen. Saugfähige Materialien wie Mehl oder am besten Katzenstreu bieten sich hier an. Schütten Sie etwas davon einfach auf den Holzfleck und lassen Sie es etwas einwirken, bevor Sie das Mehl oder das Katzenstreu von den Steinplatten herunterkehren und der Fleck sollte Geschichte sein.
  • Ist der Fleck bereits trocken, so sollten Sie es so lächerlich das auch klingen mag, am besten einmal mit herkömmlichen Schmutzradierern versuchen.
  • Sie können auch Ihre eigene Paste herstellen. Dafür müssen Sie Reinigungsbenzin mit Bimsmehl zu einer breiähnlichen Masse vermengen, die dann auf den Holzölfleck aufzutragen ist. Am besten decken Sie die Stelle zusätzlich noch mit Folie ab, sodass das Benzin nicht einfach verdunstet. Nachdem die Masse eine Stunde eingewirkt ist, sollte der Fleck sich lösen lassen, ist das nicht der Fall, dann wiederholen Sie den Vorgang einfach, bis es funktioniert.
  • Hilft Ihnen kein einziges Mittelchen mehr, den Fleck herunter zu kriegen, weil er schon mehrere Tage oder gar Monate alt ist, so bleibt Ihnen am Ende nur noch das Abschleifen der Steinplatten. Da Sie mit herkömmlichem Schleifpapier in einem solchen Fall nicht gerade erfolgreich sein werden, sollten Sie sich überlegen, die betroffenen Stellen mit einem Hochdruckreiniger zu sanden. Haben Sie selbst keinen Reiniger, der mit Sand betrieben werden kann und beim Herausschleudern der Sandpartikel so den Boden anschleift, so fragen Sie einfach mal im Baumarkt nach, ob Sie einen Hochdruckreiniger ausleihen können.

Letztlich sollten Sie den Holzölfleck entgegen weitverbreiteter Meinung auf jeden Fall entfernen können. Und sollte es aus irgendeinem Grund doch nicht klappen, müssen Sie wohl einfach mit ihm leben oder neue Steinplatten legen lassen - und dann beim nächsten Mal, wenn Sie Ihre Holzmöbel auf der Terrasse behandeln, auf jeden Fall eine Folie unterlegen.

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