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Holzmilben entdeckt - was tun?

Die kleinen roten Holzmilben, die in ganz Deutschland vorkommen können, sorgen mit ihrem Biss für einen tagelangen Juckreiz.

Auch sonnige Felder können Holzmilben beherbergen.
Auch sonnige Felder können Holzmilben beherbergen. © www.JenaFoto24.de / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hochprozentiger Alkohol
  • Watte
  • Zwiebel
  • Zitrone
  • Kühlende Gele und Cremes

Die Bisse der Holzmilben behandeln

  1. Wenn Sie eine Holzmilbe auf Ihrer Haut entdecken, sollten Sie diese am besten sofort herunterschnipsen oder mit den Fingern zerquetschen.
  2. Sinnvoll ist es dann auch, den entsprechenden Ort zu verlassen, da es wahrscheinlich ist, dass sich noch weitere der Tierchen in der Nähe aufhalten könnten.
  3. Wenn es bereits zu spät ist und Sie gebissen wurden, geben Sie schnellstmöglich hochprozentigen, medizinischen Alkohol auf ein Stückchen Watte und tragen ihn anschließend auf die Rötung auf. Auf diese Weise sorgen Sie einerseits dafür, dass eventuell noch vorhandene Holzmilben sterben. Andererseits wird hierdurch eine Desinfektion der betroffenen Stelle erreicht.
  4. Der Saft von einer Zitrone oder einer Zwiebel kann in den nächsten Tagen immer wieder auf die Stelle aufgetragen werden, um den Juckreiz des Holzmilbenbisses zu lindern. Ebenfalls erhalten Sie in Apotheken kühlende Gele und Cremes, die dafür sorgen, dass die Entzündung schneller abklingt.

Das Vorkommen der Milben

  • Holzmilbe lautet die landläufige Bezeichnung für Gras- beziehungsweise Erntemilben. Weitere Namen des kleinen roten Ungeziefers sind Herbstgrasmilbe oder Heulaus. An den verschiedenen Bezeichnungen ist bereits zu erkennen, dass diese Tierchen häufig im Herbst und zur Erntezeit auftreten.
  • Besonders, wenn es trocken und sonnig ist, kommen die Holzmilben hervor. In Deutschland sind vor allem Hessen und das Rheinland sowie bestimmte Regionen in Bayern stark betroffen.
  • Rasen, Wiesen, Holz, Reisig und Felder gehören zu den bevorzugten Wohnorten der Holzmilben. Schützen können Sie sich vor Bissen, indem Sie beispielsweise Ihre Haut vollständig mit Kleidung bedecken und auch nicht barfuß laufen.
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