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Holzlack weiß - so gelingt der Anstrich

Holzlack weiß - so gelingt der Anstrich2:53
Video von Brigitte Aehnelt2:53

Ein Anstrich mit weißem Holzlack kann sehr schick aussehen, stellt sich aber in der Durchführung manchmal etwas komplizierter dar, als der Anstrich mit einem dunklen Lackton. Einige Regeln müssen Sie beachten, um keine Enttäuschung zu erleben.

Was Sie benötigen:

  • Holzlack
  • Schmirgelpaper
  • Farbrollen
  • Malerschale
  • Pinsel
  • Lappen
  • Terpentinersatz

So klappt es mit dem weißen Holzlack-Anstrich

Sehr große Holzflächen, beispielsweise  vertäfelte Wände und Decken, Holzfußböden oder Gartenhäuser lassen sich sehr gut mit einer professionellen Spritzpistole oder ähnlichem technischen Gerät durchführen, dies erfordert allerdings sehr viel Erfahrung.

  • Sollten Sie sich für dieses Vorgehen entscheiden, wenn Sie mit weißem Holzlack lackieren möchten, können Sie sich ein entsprechendes Gerät kostenpflichtig im Fachhandel leihen.
  • Beachten Sie, erst recht bei der Arbeit mit einer Sprühpistole oder Spritze, dass Sie Bereiche, die nicht lackiert werden sollen, sauber mit Malerkrepp abkleben. Böden können Sie mit Malerfilz auslegen, damit Sie nicht auf dem nassen Lack ausrutschen.
  • Bereits lackierte Flächen müssen Sie mit der Schleifmaschine oder mit Schmirgelpapier sauber anschleifen oder gänzlich vom alten Lack befreien, was sicher die beständigste Lösung wäre. Dunklere Untergründe könnten außerdem durch den Lackanstrich durchscheinen. Rühren Sie den Lack vor der Benutzung gründlich um.
  • Bedenken Sie, dass Sie mit einem einzigen Anstrich mit weißem Holzlack vermutlich kein deckendes Ergebnis erzielen werden. Sie müssen also vorstreichen und nachdem der Holzlack getrocknet ist ein zweites Mal lackieren. Besonders saugfähiges Holz verlangt möglicherweise sogar mehrere Anstriche, sodass Sie in einem solchen Fall schon aus Kostengründen mit einer geeigneten Grundierung gut beraten wären.
  • Türen und größere ebene Flächen können Sie idealerweise mit Farbrollen verschiedener Größen lackieren. Sehr gut geeignet sind Schwammrollen, die den Lack gut aufsaugen und einen gleichmäßigen Farbauftrag ermöglichen. Mit kleinen Pinseln können Sie Ränder und Ecken lackieren und dann die Flächen mit einer Farbrolle streichen.
  • Streichen Sie nass in nass, also setzen Sie eine neue Farbbahn überlappend an der vorhergehenden an. Vermeiden Sie nach Möglichkeit außerdem ein Hin- und Herstreichen in nassem Holzlack. Spritzer können Sie mit einem Lappen und Terpentinersatz entfernen.

Benutzen Sie für Innen- und Wohnräume oder Kindermöbel möglichst ungiftigen Lack.

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