- 07.06.2011 Rainer Ellmer
- Dachlatten
- Wetterfeste Folie
- Werkzeug
- Dachbalken
- Tür
- Fenster
- Spanplatten
- Kreissäge
- Stichsäge
- Winkel
- Schrauben
- Nägel
- Dämmmaterial
- Beton
- Holzbohlen
Das Fundament für das Holzhaus
Bevor Sie anfangen Ihr Holzhaus selber zu bauen, sollten Sie auf dem für Sie zuständigen Bauamt nachfragen, ob Sie für das Gartenhaus eine Baugenehmigung benötigen. Diese ist immer dann notwendig, wenn das Holzhaus eine bestimmte Größe überschreitet. Die Größenordnung ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
- Heben Sie zunächst eine Fläche in der Größe des gewünschten Gartenhauses aus. Diese sollte etwa einen halben Meter tief sein. Wenn Sie eine kleine Terrasse vor dem Holzhaus wünschen, müssen Sie die auszuhebende Fläche entsprechend erweitern.
- Legen Sie die Fläche nun mit einer wetterfesten Folie aus.
- Die Seiten der ausgehobenen Fläche stützen Sie nun mit Holzbohlen ab. Die jeweiligen Holzbohlen verbinden Sie so miteinander, dass ein stabiles Gerüst entsteht.
- Gießen Sie nun die Fläche mit Beton aus. Hier empfiehlt es sich, einen Fertigbeton anliefern zu lassen.
- Achten Sie darauf, dass das Fundament absolut gerade ist, da das Holzhaus ansonsten schief wird. Sie können das Fundament auch gießen lassen, sollten Sie sich nicht sicher sein, dass Sie das Fundament gerade ziehen können.
- Legen Sie in jedem Fall eine Wasserwaage an, bevor Sie anfangen, das Holzhaus selber zu bauen.
So bauen Sie Ihr Gartenhaus selber
- Bringen Sie nun auf dem Fundament in jeder Ecke einen Holzbalken an. Dieser wird mit entsprechend starken Winkeln auf das Fundament festgedübelt. Die Seiten, die mit dem Ende des Fundaments abschließen, befestigen Sie mit Metallschienen.
- Wenn Sie alle vier Holzbalken angebracht haben, fangen Sie an im Abstand von 50 cm weitere Holzbalken auf dem Fundament zu dübeln. Die Größe und der Umfang der Holzbalken richtet sich danach, wie groß Ihr Holzhaus werden soll, dass Sie selber bauen möchten.
- Dort, wo die Tür entstehen soll, lassen Sie mindestens einen Balken weg.
- Nun fangen Sie an, die Holzbalken miteinander zu verbinden. Dies erreichen Sie, wenn Sie zwischen zwei Balken je nach Höhe des Holzhauses im Abstand von 20 bis 25 cm einen Balken quer anbringen. Auch hier arbeiten Sie mit Winkeln. Um eine zusätzliche Stabilität zu gewähren, können Sie sogenannte Zimmermannsnägel nutzen.
- Beachten Sie hierbei, dass Sie den Platz für die Tür freilassen. Ebenso beachten Sie, dass Sie den Platz für die Fenster frei lassen.
- Verfahren Sie so, bis eine stabile Konstruktion entsteht.
- Verbinden Sie nun die oberen Enden mit den Holzbalken für das Dach. Hier werden die Dachbalken auf die Stützbalken aufgelegt und mit Winkeln und Zimmermannsnägeln befestigt. Die Dachbalken sollten an jeder Seite etwa 10 cm überstehen für die Dachkonstruktion, wenn Sie ein Spitzdach wünschen. Sollte Ihnen ein Flachdach ausreichen, können die Dachbalken mit den Stützbalken abschließen.
- Fangen Sie nun an, das Holz mit Lasuren zu bearbeiten, sodass dieses wetterfest wird.
- Während Sie Ihr Holzhaus selber bauen, sollten Sie immer wieder die Wasserwaage anlegen, um zu prüfen, ob die Konstruktion gerade ist.
- Sie können nun den Rahmen für die Fenster und die Türzarge einbauen.
- Fangen Sie nun an, von außen, direkt unter den Dachbalken wetterfeste Spanplatten anzubringen. Diese werden im Abstand von 10 cm an den Balken fest verschraubt.
- Von innen können Sie jetzt den entstandenen Hohlraum mit Dämmmaterial auslegen. Am Boden bringen Sie eine Trittschalldämmung an.
- Sofern Sie Licht in Ihrem Gartenhaus wünschen, legen Sie entsprechende Leitungen, bevor Sie die Innenwände ebenfalls mit Spanplatten ziehen.
- Bringen Sie nun Spanplatten auf der Innen- und Außenseite vom Dach an. Diese werden ebenfalls, wie bei den Seitenwänden verschraubt.
- Bei einem Spitzdach verbinden Sie nun die überstehenden Dachbalken mit gewöhnlichen Dachlatten, sodass ein Dreieck entsteht.
- Verfahren Sie so bei jedem Dachbalken.
- Wenn alle Dachlatten angebracht sind, wird wetterfeste Folie auf den Dachlatten ausgelegt und befestigt.
- Bringen Sie nun Dachlatten quer an, bis eine komplette Dachkonstruktion entsteht. Anschließend können Sie die Dachziegel legen.
- Bei einem Flachdach reicht es aus, wenn Sie das Dach mit Spanplatten schließen und anschließend Teerpappe befestigen.
- Sie können nun anfangen die Fenster und die Tür einzusetzen.
- Nachdem Sie damit fertig sind, können Sie in Ihrem Gartenhaus den Estrich verlegen. Entscheiden Sie sich nun, ob Sie fliesen möchten, oder einen Teppich legen wollen. Auch die Verlegung von Laminat ist hier möglich.