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Holz verbinden - so bauen Sie eine Fingerzinkenverbindung

Holz können Sie nicht nur miteinander verbinden, indem Sie Schrauben oder Leim benutzen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Die Fingerzinkenverbindung. Diese klingt kompliziert, kann aber relativ einfach hergestellt werden, wenn Sie das richtige Werkzeug besitzen.

Holz lässt sich relativ gut verarbeiten.
Holz lässt sich relativ gut verarbeiten.

Was Sie benötigen:

  • Frästisch
  • Spiralnutfräser

Wie Sie Holz zusammenfügen können

  • Handelt es sich um das Thema, wie Sie Holz miteinander verbinden können, dann denken die meisten Personen an Schrauben, mit denen zwei Holzstücke verbunden werden können. Andere wiederum denken an Leim, mit dem zwei ineinandergreifende Holzstücke zusammengeklebt werden können.
  • Die wenigsten denken hierbei an die Fingerzinkenverbindung. Hierbei handelt es sich um eine sehr schöne Art, Holz miteinander zu verbinden. Mit einer Fingerzinkenverbindung können zum Beispiel schöne Holzkästchen hergestellt werden.
  • Jedoch benötigt man bei dieser Möglichkeit, Holz zu verbinden, eine große Portion handwerkliches Geschick. Denn anhand der Finger, die Sie in das Holz bauen müssen, greifen die Holzstücke ineinander und halten so ohne Schrauben und Leim.

Platten per Fingerzinken verbinden

Eine Fingerzinkenverbindung können Sie auch erstellen, indem Sie eine kleine Handsäge benutzen und anhand dieser die Finger in die Holzplatten sägen. Allerdings ist diese Methode sehr aufwendig, weshalb die Arbeit mit einem Frästisch und Spiralnutfräsern zu bevorzugen ist:

  1. Markieren Sie die Stellen, an denen Sie anschließend die Nuten fräsen wollen. Alle Holzstücke müssen perfekt ineinandergreifen können, ansonsten hält die Fingerzinkenverbindung nicht. Dies bedeutet, dass die Nuten versetzt erstellt werden müssen.
  2. Stellen Sie den Spiralnutfräser am Frästisch so hoch ein, wie der Finger anschließend sein soll.
  3. Nun können Sie das erste Holzstück anlegen und die erste Nut fräsen. Diesen Vorgang führen Sie so lange durch, bis alle Nuten bzw. Finger entstanden sind.

Anstelle einer Markierung für die Nuten können Sie sich am Frästisch auch eine Vorrichtung bauen, die automatisch den nächsten Abstand zum Fräsen anzeigt. Um sicherzugehen, dass die Nuten an der richtigen Stelle produziert wurden, können Sie zwischendurch immer wieder einen Test durchführen. So ersparen Sie sich unnötige Arbeit, falls es doch nicht passen sollte.

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