Was Sie benötigen:
  • ev. Schleifpapier
  • ev. Schleifgerät
  • Lack
  • ev. Schutzlasur

Streichen Sie glattes Holz und neue Möbel

  • Wenn Sie neue Möbel haben, die nicht vorbehandelt sind, können Sie das Holz streichen, ohne es vorher zu schleifen.
  • Holzmöbel, die im Produktionsprozess mit einem Klarlack behandelt wurden, können Sie mit einem schlagresistenten Klarlack auf Kunstharzbasis streichen. Auch hier können Sie sich das Schleifen ersparen.
  • Bunt lackierte Möbel können auch überstrichen werden, wenn der Lack vollkommen intakt ist. Auch hier sollten Sie einen Kunstharzlack wählen. Das Vorstreichen einer Grundierung ist meist nicht nötig. Bitte lassen Sie sich dazu im Farbenfachhandel oder im Baumarkt beraten.

Im Außenbereich gelingt das Streichen ohne vorheriges Schleifen

  • Holz im Außenbereich muss regelmäßig gegen Verwitterung geschützt werden. Die Rede ist hier von Sichtschutzwänden zwischen Einfamilienhäusern, Terrassenalken, Hölzer von Pergolen oder Carports, Fensterläden an Gartenhäuschen oder am Haus usw.
  • Das Streichen ohne zu Schleifen gelingt, wenn das Holz mit einer Wetterschutzlasur versehen ist, die nur aufgefrischt werden muss.

Verwittertes, lackiertes Holz sollte geschliffen werden

  • Wenn Holz im Außenbereich mit altem Lack versehen ist, der bereits abblättert, sollten Sie diesen durch Abschleifen oder Abschaben entfernen. Unterbleibt dies, lösen sich während der Schleifarbeit alte Lackteile ab und verbinden sich mit dem neuen Lack zu Klumpen. Ein sauberes Streichergebniss wird dadurch unmöglich gemacht.
  • Holzbänke, Stühle und Tische, die im Außenbereich der Witterung ausgesetzt sind, sollten glatte Oberflächen aufweisen. Hier gilt das Gleiche wie im Innenbereich. Den ersten Anstrich auf neuen Holzmöbeln können Sie ohne vorheriges Schleifen aufbringen. Vor dem erneuten Streichen überprüfen Sie die Oberfläche und schleifen das Holz ggf. vor dem Anstreichen glatt.