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Holz biegen - so geht's

Gerade im Möbelbau ist das Biegen von Holz eine häufige Routine. Doch nicht jeder Handwerker hat Kenntnisse auf diesem Spezialgebiet der Holzbearbeitung.

Wer Schlittenkufen baut, muss Holz biegen.
Wer Schlittenkufen baut, muss Holz biegen.

Was Sie benötigen:

  • Schraubzwingen
  • Dampfkammer
  • Biegeformen

So können Sie Holz biegen

Nicht jede Holzart ist gleichermaßen zum Biegen geeignet. Einige Holzarten, wie Eichen-, Buchen-, Eschen- und Walnussholz, werden häufiger verwendet, wenn es darum geht, Kufen oder ähnliche, gebogene Bauteile herzustellen.

  • Beim Biegen von Holzsorten mit einem hohen Gehalt an Gerbstoff müssen Sie damit rechnen, dass sich die Hölzer verfärben.
  • Einen wichtiges Merkmal, das Sie beim Biegen von Holz berücksichtigen müssen, ist der Feuchtigkeitsgehalt des verwendeten Holzes. Ideal ist ein Feuchtigkeitsgehalt zwischen 20 % und 30 % .
  • Einige Tischler arbeiten mit Wasserdampf und behandeln zu trockenes Holz vor dem Biegen in einer Dampfkammer. Wer so vorgeht, muss das in eine Form eingespannte Holz anschließend auch in der Form trocknen lassen. Dampfbiegen erfordert eine Temperatur von etwa 100 Grad Celsius.
  • Da Holz, wenn es gebogen wird, dazu tendiert, seine ursprüngliche Form wieder ein zunehmen, benötigen Sie zum Biegen von Holz eine Form, in der das zu biegende Holz fest eingespannt wird. Zu diesem Zweck sind Formen im Handel erhältlich. Eine entsprechende Vorrichtung können Sie sich jedoch auch selbst bauen. Es gibt sowohl Metall- als auch Holzformen. Des Weiteren sind Klemmen erforderlich, um das Holz angemessen zu sichern sowie Schraubzwingen.
  • Je dicker das Holz ist, desto schwieriger wird es mit dem Biegen. Außerdem ist ein kleiner Radius beim Biegen problematischer als ein großer.

Wer noch nie zuvor Holz gebogen hat, sollte unbedingt einen Experten hinzuziehen, da Erfahrungswerte hier sehr wertvoll sein können. Bedenken Sie außerdem, dass das Biegen von Holz viel Zeit und Geduld erfordert.

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