- 29.12.2010 Sophie Krey
- Holunderblüten
- Wasser
Holunderblütentee zum Selbermachen
Wollen Sie Ihren Holunderblütentee wirklich komplett selber machen, müssen Sie bevor Sie sich dem Rezept widmen, natürlich zuerst die Holunderblüten pflücken.
- Erntezeit: Holunderblüten werden von Juni bis Juli geerntet. Sie sollten die Blüten bei starkem Sonnenlicht pflücken, dann haben sie das stärkste Aroma. Brauchen Sie Holunderblätter, können Sie diese schon im Mai ernten. Die reifen Holunderbeeren pflücken Sie möglichst im September.
- Holunderarten: Es gibt im Wesentlichen drei Holunderarten. Der meistverbreitete Holunder ist der Schwarze Holunder. Man erkennt ihn an seinen weißen, stark duftenden Blüten. Die Blütezeit für diesen Holunder, den man im Volksmund auch Holderbusch nennt, ist von Juni bis Juli. Daneben gibt es noch den roten Traubenholunder mit grün-gelben Blüten. Die Blütezeit beginnt hier schon früher im Mai. Zuletzt kennt man noch den Zwergholunder, der im Übrigen heute nicht mehr als giftig betrachtet wird.
- Verzehr: Bitte verzehren Sie Holunderbeeren niemals roh. Rohe Beeren enthalten Giftstoffe, welche schädlich für den menschlichen Organismus sind. Durch das Erhitzen zerfallen die Giftstoffe.
- Wirkung: Holunder hat auch medizinische Wirkungen. Zum Beispiel wirkt Holunder schweißtreibend und wird daher oft bei Erkältungskrankheiten verwendet.
Das Rezept in fünf Schritten
- Übergießen Sie für dieses Rezept zunächst die Holunderblüten mit siedendem Wasser.
- Lassen Sie die Holunderblüten ungefähr 30 Sekunden ziehen.
- Danach sieben Sie die Holunderblüten ab.
- Alternativ können Sie auch Holunderblätter mit kaltem Wasser übergießen und gemeinsam aufkochen. Lassen Sie diese Mischung 1 Minute aufkochen. Danach müssen Sie noch die Holunderblätter mithilfe eines Siebs entfernen.
- Den Holunderblütentee können Sie natürlich noch nach Belieben mit Zucker süßen.
Fertig ist der Holunderblütentee.