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Hochbeet anlegen - Bauanleitung für eine Fassung aus Beton

Ein Hochbeet erleichtert nicht nur die Gartenarbeit, sondern bietet Pflanzen oft einen besonders guten Boden und bessere Wachstumsbedingungen. Wenn Sie ein Hochbeet anlegen möchten, haben Sie die Wahl aus verschiedenen Materialien. Die folgende Bauanleitung bezieht sich auf Betonblöcke, die meist günstiger sind als Natursteine, aber trotzdem gut aussehen können.

So könnte das Hochbeet aussehen.
So könnte das Hochbeet aussehen. © uschi dreiucker / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Betonblöcke
  • grober Kies, zum Beispiel Drainagekies
  • Betonkies, Körnung 0-16
  • Zement
  • Sand
  • Spaten
  • Maurerkelle
  • Wasserwaage
  • kleiner Eimer für den Mörtel
  • größerer Behälter zum Betonmischen
  • Drahtgitter

Mit Betonblöcken ein Hochbeet anlegen

  • Diese Bauanleitung beschreibt ein Hochbeet, das Sie aus einzelnen Betonteilen zusammensetzen. Im Baustoffhandel finden Sie verschiedene Varianten, die auch einen dekorativen Zweck erfüllen, zum Beispiel durch strukturierte oder mit Kies besetzte Oberflächen.
  • Es gibt auch Betonblöcke, die Hohlräume für Bepflanzungen enthalten. So können Sie später zusätzlich einzelne Pflanzen in die Wand des Hochbeetes einsetzen.
  • Für die bessere Haltbarkeit des Beetes ist ein Fundament notwendig, allerdings nur für die Mauern, da das Hochbeet unten offen sein soll, damit das Wasser abfließen kann.

Bauanleitung für die Fassung

  1. Fertigen Sie eine einfache Bauskizze an. Achten Sie darauf, dass das Beet nicht zu groß wird. Sie müssen später auch bequem auf der Mitte des Beetes arbeiten können, ohne es zu betreten. Das Fundament für die Mauern sollte etwa doppelt so breit sein, wie die Mauer selbst, und aus zehn Zentimeter Drainagekies und zehn Zentimeter Beton bestehen.
  2. Berechnen Sie den Materialverbrauch. Dieser ergibt sich aus der geplanten Größe des Hochbeetes und den verwendeten Materialien. Bedenken Sie dabei, dass Sie bei dieser Bauanleitung den Zement nicht nur für den Beton im Fundament benötigen, sondern auch für den Mörtel. Zementmörtel ist haltbarer und feuchtigkeitsbeständiger als Kalkmörtel.
  3. Markieren Sie die Fläche, auf der Sie das Hochbeet anlegen wollen. Heben Sie aber nur den Graben für das Fundament der Mauern etwa 40 Zentimeter tief aus. Auf der restlichen Fläche entfernen Sie nur die Grasnarbe, sofern vorhanden. Falls Sie das Hochbeet an einem leichten Hang anlegen wollen, achten Sie darauf, dass die Grundfläche der Grube gerade ist. Für ein stark abfallendes Gelände ist ein Hochbeet weniger geeignet.
  4. Füllen Sie eine etwa zehn Zentimeter dicke Schicht Kies in den Graben und verdichten Sie diese. Benutzen Sie die Wasserwaage, um eine möglichst gerade Oberfläche zu erreichen.
  5. Mischen Sie den Beton aus vier Teilen Betonkies, einem Teil Zement und Wasser. Das Verhältnis Zement zu Wasser sollte, auf die Masse bezogen, zwei zu eins betragen. Füllen Sie den Graben mit einer zehn Zentimeter dicken Betonschicht und kontrollieren Sie mit der Wasserwaage, ob das Fundament gerade ist.
  6. Wenn das Fundament getrocknet ist, mauern Sie aus den Betonblöcken die Fassung. Der Zementmörtel besteht aus vier Teilen Sand, einem Teil Zement und Wasser. Geben Sie immer so viel Wasser zu, bis der Mörtel eine verarbeitungsfähige Konsistenz hat. Rühren Sie immer nur kleinere Mengen an, die Sie sofort verarbeiten können, und kontrollieren Sie Ihre Arbeit immer wieder mit der Wasserwaage.
  7. Bringen Sie vor dem Befüllen des Hochbeetes eine Schicht Kies für die Drainage auf dem Boden aus. Darauf können Sie als Schutz vor Wühlmäusen ein engmaschiges Drahtgitter legen. Befüllen Sie nun das Hochbeet mit der ausgehobenen Erde, Komposterde, Pflanzenerde oder Spezialerde, je nachdem welche Pflanzen Sie ziehen möchten.

Decken Sie das Hochbeet im Winter ab. So vermeiden Sie das Eindringen zu starker Feuchtigkeit und daraus folgende Frostschäden.

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