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Hobbyglas - so verarbeiten Sie das Polystyrolglas professionell

Schmuckelemente für das Fenster oder im Wohnbereich sind individuell und saisonal austauschbar. Für die Anfertigung eines solchen Fenster- oder Zimmerschmucks benötigen Sie neben Ihrer Kreativität vor allem das leicht zu verarbeitende Hobbyglas. Dann können Sie mit der Ausarbeitung Ihrer Wohnaccessoires auch schon beginnen. Hier erfahren Sie, wie Sie das Polystyrolglas am besten zuschneiden sollten.

Bearbeiten Sie Ihr Hobbyglas professionell.
Bearbeiten Sie Ihr Hobbyglas professionell.

Was Sie benötigen:

  • Hobbyglas
  • Stift
  • Stichsäge
  • Schleifpapier
  • Lineal
  • Cuttermesser
  • Kleber

Schneiden Sie Ihr Hobbyglas zurecht

Hobbyglas erhalten Sie in vielen Bastelläden. Die Varianten sind, bezüglich der Form und Farbe, sehr vielfältig. Dennoch werden Sie nicht immer die passende Größe vorfinden. In diesem Fall können Sie das Hobbyglas leicht in Handarbeit oder vom Fachmann anpassen lassen.

  1. Nehmen Sie Ihr Hobbyglas zur Hand und zeichnen Sie am Besten auf der Folie dessen Maße ab. Achten Sie dabei auf die genaue Übertragung.
  2. Als Nächstes verwenden Sie eine Stichsäge und setzen am Anfang Ihrer Zeichnung an. Hier hilft Ihnen eine kleine geritzte Kerbe, die das Sägeblatt hält.
  3. Gehen Sie jetzt zügig durch die ganze Polystyrolscheibe. Dadurch schaffen Sie einen möglichst gleichmäßigen Schnitt. Erst nach dem Schneiden entfernen Sie die Folie.
  4. Jetzt beseitigen Sie lediglich die scharfen Kanten an der Schnittstelle. Dafür benutzen Sie ein ganz weiches Schleifpapier. Ziehen Sie dieses bitte nicht über die Oberfläche, da sie sonst matt wird. Verwenden Sie das Papier nur an den seitlichen Stellen.

Schneiden Sie das Polystyrol mit dem Messer

Ein geeignetes Messer verhilft Ihnen zu einem sehr sauberen Schnitt. Das Hobbyglas wird dann ohne Ecken und Kanten in die richtige Form gebracht. Außerdem vermeiden Sie dadurch zu lange Nacharbeiten am Werkstoff.

  1. Legen Sie das Polystyrol auf einer Arbeitsplatte ab und sorgen Sie für einen festen Halt.
  2. Jetzt nehmen Sie ein langes Lineal, das der Größe des Hobbyglases entspricht oder der Größe der auszuschneidenden Form.
  3. Setzen Sie Ihr Cuttermesser an diesem Trennelement an. Ziehen Sie mit einem sanften Schnitt die erste kleine Rille. Dadurch erhält der Cutter dann seine Führungsrille während des Schnittes.
  4. Danach sollten Sie das Hobbyglas mit stärkeren Schnitten bearbeiten. So gelangen Sie in die Tiefe. Beachten Sie dennoch den Druck auf das Lineal, damit das Messer nicht kurzerhand in eine wichtige Stelle ratzt.
  5. Bei einem sehr scharfen Cutter können Sie das Polystyrol komplett durchschneiden. Ansonsten gehen Sie in eine Tiefe vor, in der Sie das Glas in den letzten Millimetern auch aufbrechen können. Lassen Sie aber auch hier nicht zu viel Druck walten.
  6. Entfernen Sie am Ende die scharfen Kanten mithilfe von feinem Schleifpapier.

Jetzt haben Sie Ihr Hobbyglas in die richtige Form gebracht. Danach können Sie es mit Kleber fixieren. Dadurch erzielen Sie bspw. den Effekt von segmentierten Kirchenfenstern.

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