- 11.01.2011 Ina Seyfried
- Arzt
- Hormonpräparate
- luftige Kleidung
- Tee mit Salbei oder Thymian
- Schüßler Salze
Es gibt Frauen, die in den Wechseljahren keine oder kaum Beschwerden haben. Viele jedoch leiden extrem unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, depressiver Verstimmungen, sexueller Unlust oder Nervosität. Diese Nebenwirkungen treten ein, weil die Eierstöcke die Produktion des weiblichen Sexualhormons einstellen und sich der Körper an diesen Vorgang erst mal gewöhnen muss. Haben Sie allerdings erhebliche Probleme mit Ihren klimatischen Beschwerden und halten auch die depressiven Verstimmungen länger an, sollte unbedingt ein Gynäkologe (Frauenarzt) hinzugezogen werden.
Was Sie gegen Ihre Hitzewallungen unternehmen können
- Bei beginnenden Wechseljahren ist es nie verkehrt, einen Arzt um Rat zu fragen. Da die Hitzewallungen meistens nicht die einzigen Beschwerden sind, die man bekommen kann, kann Ihnen Ihr Arzt ein für Sie geeignetes Hormonpräparat verschreiben.
- Bei extremen schwitzen, sollten Sie luftige und nicht zu enge Kleidung tragen. Kleidung aus Baumwolle verträgt der Körper besonders gut.
- Treiben Sie Sport, um sich dort richtig auszuschwitzen. Es tut nicht nur Ihrem Körper gut, Sport trägt auch was zum allgemeinen Wohlbefinden dazu.
- Reduzieren Sie Ihren Kaffeegenuss. Dieser wirkt schweißfördernd und ist Ihnen keine Hilfe bei Ihren Hitzewallungen.
- Trinken Sie lieber öfter mal einen Salbei- oder Thymiantee. Diese wirken schweißhemmend und sind eine gesunde Alternative zu Kaffee & Co.
- Eine gesunde Ernährung ist nie verkehrt. In den Wechseljahren aber kann diese besonders wichtig sein.
- Schüßler Salze können bei vielen Beschwerden helfen und werden gerne eingesetzt. Fragen Sie mal in der Apotheke nach!