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Hitzeempfindlichkeit - was tun?

Wenn der Sommer und Höchsttemperaturen vor der Tür stehen, haben viele Menschen Probleme mit Hitzeempfindlichkeit. Doch kann hinter den Symptomen noch etwas anderes stecken und was schafft Abhilfe? Hier erfahren Sie es.

Gerade im Sommer haben viele Menschen mit den Temperaturen zu kämpfen.
Gerade im Sommer haben viele Menschen mit den Temperaturen zu kämpfen.

Hitzeempfindlichkeit - woher kommt sie?

  • Auf Hitze und Sonneneinstrahlung zu reagieren ist ganz normal und physiologisch! Bei Hitze beginnt der menschliche Körper zu schwitzen. Der Schweiß verdunstet auf der Haut und nimmt Wärme mit. Die Blutgefäße der Haut werden zusätzlich weit gestellt, sodass die Wärme aus dem Blut über die Haut abgegeben werden kann. Das bedeutet gleichzeitig, dass das Blut aus dem zentralen Kreislauf in die Peripherie verteilt wird - die Herzfrequenz steigt kompensatorisch an. Viele Menschen erleben das als Herzrasen. Wenn zu viel Blut in die Venen versackt und das Herz nicht genug Blut fördern kann, kann es auch zu einem Kollaps kommen. Manche Menschen können kreislaufbedingt schlechter mit Hitze umgehen.
  • Hitzeempfindlichkeit kann aber auch als Symptom und Begleiterscheinung von verschiedenen Erkrankungen auftreten. Das einfachste ist Fieber, dabei ist die Körpertemperatur schon erhöht und man besonders temperaturfühlig.
  • Wenn Sie erst in letzter Zeit an Hitzeerscheinungen leiden und eine Frau sind, könnte es sein, dass Sie peri- oder postmenopausal bedingte Hitzewallungen haben. Sie können dann kompensatorisch Hormone einnehmen. Ihre Frauenärztin wird Sie beraten. Auch eine Schwangerschaft kann Hitzesymptome auslösen.
  • Hitzeempfindlichkeit wird auch oft durch eine Überfunktion der Schilddrüse ausgelöst. Zum Beispiel bei der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow werden zu viel Schilddrüsenhormone hergestellt, der Stoffwechsel arbeitet dann auf Hochtouren. Dadurch werden hohe Temperaturen nicht toleriert. Weitere Symptome sind Schwitzen, Herzrasen und Nervosität. Man kann die Erkrankung aber gut behandeln. Auch psychische Erkrankungen wie Depression oder Panikstörung können die Symptome auslösen.

Hausmittel gegen Temperaturfühligkeit

  • Wenn Sie schlecht mit Hitze umgehen können, hilft Ausdauersport. Er verbessert die Leistung Ihres kardiovaskulären Systems. So kann Ihr Kreislauf mit der Blutumverteilung besser umgehen.
  • Wenn es Ihnen zu heiß ist, hilft es auch oft schon, die Unterarme mit kaltem Wasser zu benetzen. Sie müssen nicht ganz kalt duschen. Das führt nur dazu, dass Ihr Kreislauf bei den wechselnden Temperaturen überfordert wird.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, keine Kaffee und Alkohol. Auch zwischendurch immer wieder eine Kleinigkeit zu essen, kann Ihren Kreislauf unterstützen. Wenn Sie in den Unterzucker geraten, ist das Risiko, zusammenzubrechen erhöht und Ihr Kreislauf belastet.
  • Wenn es Ihnen zu heiß wird, können Sie sich auch kurz hinlegen. Dadurch strömt das Blut zurück zum Herzen und verhindert, dass Sie kollabieren. Ziehen Sie sich nicht zu warm an und schützen Sie Ihren Kopf vor Sonneneinstrahlung.
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