- 27.01.2012 Susanna Baumer
Wie es zu Fieber und Hitze kommt
- Fieber und Hitze sind ein ganz natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers, um gegen eingedrungen Erreger anzukämpfen. Die Erreger sind sogenannte Pyrogene, das heißt fiebererzeugende Stoffe, die die Körpertemperatur nach oben jagen und zu einem massiven Hitzegefühl im Körper sorgen.
- Durch die verstellte Körpertemperatur versucht nun der Körper mit allen Mitteln so lange Wärme und Hitze zu erzeugen, bis der Fieberwert erreicht ist. Deshalb entsteht auch Schüttelfrost. Durch die Muskelkontraktionen wird Wärme erzeugt.
- Haben Sie bei Grippe sehr hohes Fieber und dies eventuell auch schon über einen längeren Zeitraum, sollten Sie den Arzt holen. Eventuell muss doch ein fiebersenkendes Mittel eingesetzt werden. Auch wenn Sie merken, dass Ihr Puls sehr schwach ist, sollte nicht mit Hausmitteln experimentiert werden.
Wadenwickel, ein tolles uraltes Hausmittel
Wadenwickel sind bei Fieber der Klassiker. Diese helfen aber nur, wenn Sie warme Füße haben.
- Dafür tauchen Sie zwei Geschirrtücher in warmes Wasser ein. Die Temperatur des Wassers sollte etwas unter der Körpertemperatur liege, also nicht zu kalt sein.
- Wringen Sie die Tücher aus und legen Sie diese um die Waden.
- Darüber kommen noch trockene Tücher und eine Decke. Wenn die Wickel warm geworden sind, können Sie diese abnehmen.
- Etwa 15 Minuten Pause, dann können Sie erneut Wickel machen.
Dies ca. drei- bis viermal hintereinander, dann muss eine längere Pause folgen.
Weitere Hausmittel, die bei Fieber helfen
- So lange Sie noch Schüttelfrost haben, müssen Sie sich zudecken und eventuell die Wärmeproduktion noch mit einer Wärmequelle unterstützen.
- Trinken Sie Lindenblüten- oder Holunderblütentee. Diese Teesorten wirken antientzündlich und kurbeln die Schweißproduktion an.