Was Sie benötigen:
  • Himbeerpflanzen

Himbeerpflanzen kaufen und einsetzen

  • Achten Sie beim Kauf von Himbeerpflanzen auf gute und kräftige Ware. Nehmen Sie keine Pflanzen, die zwar preiswert sind, jedoch nicht mehltauresistent sind. Am besten geeignet sind Pflanzen im Container, die samt Erdballen praktisch ganzjährig gesetzt werden können.
  • Es gibt Pflanzen, die im Frühsommer Früchte tragen und solche, bei denen Sie im Herbst ernten können. Die herbsttragenden Sorten haben den Vorteil, dass sie vom Himbeerkäfer nicht befallen werden. Die Früchte sind dann madenfrei! Achten Sie darauf, dass Sie diese beiden Sorten getrennt auf das Beet bringen.
  • Rechnen Sie mit etwa 5 Pflanzen pro laufendem Meter.
  • Bevor Sie die Himbeerpflanzen setzen, bauen Sie ein Rankgitter auf. Hierbei genügt es, am Anfang und Ende des Beetes je einen starken Stock (1,50 m Höhe oder mehr) ins Beet zu schlagen. Verbinden Sie die beiden Stöcke mit Gärtnerband, am besten aus Kunststoff.
  • Heben Sie nun für jede Himbeerpflanze ein entsprechendes Loch aus, füllen Sie etwas Kompost oder gedüngte Blumenende ein, wässern Sie das Loch und setzen Sie die Pflanze ein. Füllen Sie das Pflanzloch auf, treten Sie die Erde leicht fest und wässern Sie die Pflanze ausreichend. In trockenen Zeiten müssen die Himbeeren ausreichend gewässert werden.
  • Befestigen Sie bei Bedarf die bereits vorhandenen Ranken am Rankgitter. Dies gelingt mit kleinen Gärtnerdrähten am besten.

Himbeeren im Jahreslauf pflegen

  • Düngen Sie die Himbeerpflanzen im zeitigen Frühjahr mit Kompost oder einem leichten Obstdünger, desgleichen nach der Ernte, damit die Pflanze neue Ruten ausbildet.
  • Himbeerpflanzen, die sich wohlfühlen, bilden oft lange Ruten aus. Diese sollten Sie auf jeden Fall am Rankgitter anbinden. Schauen Sie also von Zeit zu Zeit nach ihren Himbeeren. Zur Not können Sie diese auch etwas einkürzen, achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht Fruchtansätze wegschneiden. 
  • Die vollständig abgeernteten Himbeerruten verdorren und werden so nah wie möglich am Boden weggeschnitten. Die Himbeerpflanze bildet neue Ruten aus, die im ersten Jahr (und nur einmal!) fruchten.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Himbeerhecke nicht zu dicht wird. Reduzieren Sie die Anzahl der Himbeerruten auf 5 pro Meter. Lassen Sie nur die kräftigsten Ruten stehen.
  • Wenn man Himbeerruten vorsichtig mit den ersten Wurzeln ausgräbt, kann man sie an anderer Stelle wieder einsetzen und kultivieren. So können Sie mit nur wenigen Starterpflanzen im Laufe der Jahre eine stattliche Hecke bekommen. Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass einige Himbeerruten trotz guter Winterfestigkeit im Frühjahr nicht mehr austreiben oder vertrocknen. Schneiden Sie diese zügig weg, damit sich Schädlinge nicht ausbreiten. 
  • Große und schöne Früchte reifen natürlich nur, wenn Sie die Himbeeren ausreichend gießen, vor allem in Trockenzeiten. Ein Mulch aus Rasenschnitt unter den Pflanzen hält die Feuchtigkeit.
  • Einen speziellen Winterschutz benötigen Himbeeren in den meisten Gegenden übrigens nicht, wenn man beim Pflanzen schon an einen geschützten Standort denkt.