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Himbeere "Korbfüller" - Pflegeanleitung

Alte Pflanzensorten sind bei Gärtnern wieder beliebt. Pflegen Sie die Himbeere "Korbfüller" gut, erhalten Sie eine reiche Ernte aromatischer Beeren.

Leckere Himbeeren - vom Strauch direkt in den Mund.
Leckere Himbeeren - vom Strauch direkt in den Mund.

Die Beere "Korbfüller" - Wissenswertes

Wie die Brombeere, zählt auch die Himbeere verschiedene Sorten. Dazu gehören frühreife, spätreife, mehrfachtragende, rote oder gelbe Arten. Schon unsere Großmütter kannten die Rubus idaeus Korbfüller-Pflanze. Die Sorte trägt mittelgroße und leuchtend rote Beeren. Genießen Sie die Himbeere, überrascht Sie das süße Aroma.

Die Züchtung "Korbfüller" gilt als sehr robust und anbaufreudig. Sie ist selbstfruchtend und trägt von August bis zum Frost. Wie bei allen herbsttragenden Beerensträuchern, erscheinen die Früchte dieser Himbeere am diesjährigen Holz. Setzen Sie eine zweite Sorte, sollte sich der Ertrag erhöhen.

Die Himbeere im Garten richtig pflanzen

Die Staude wächst in freier Wildbahn im Unterholz des Waldes. Dementsprechend benötigt sie auch im Garten einen halbschattigen Platz mit nährstoffreichem, humosen Boden. Staunässe mag sie ebenso wenig, wie lange Trockenheit. Legen Sie ein neues Beet an, wählen Sie einen Platz aus, auf dem noch keine Himbeere gewachsen ist. Grund dafür sind mögliche Krankheitskeime der Pflanze, welche im Boden zurückbleiben. Am besten verwenden Sie nur neue Gewächse aus dem Handel. Dann sind Sie sicher, dass der Strauch frei von Keimen bleibt. Die Ausgabe lohnt sich!

  1. Den Boden vorbereiten. Arbeiten Sie die Erde zum Auflockern mit einer Harke oder einem Gabelspaten gründlich durch. Reichern Sie diese mit reifen Kompost an.
  2. Klettergerüst einbauen. Ratsam ist ein Gerüst für Beerenstauden. Es genügt eine Ausgabe mit zwei Stäben und drei gespannten Drahtseilen dazwischen.
  3. Abstand der Pflanzen bestimmen. Stehen die Himbeeren zu dicht nebeneinander, blockieren sie sich gegenseitig im Wuchs und es breiten sich leichter Krankheiten aus. Das ideale Maß sind 40 bis 50 Zentimeter. Der Abstand der Reihen beträgt 1,2 bis 1,5 Meter.
  4. Himbeere in das Beet setzen.  Achten Sie darauf, dass die Knospen am Wurzelballen zirka fünf Zentimeter mit Erde bedeckt sind. Anschließend wässern Sie den Setzling kräftig.

Die Staude pflegen

Die Himbeere gehört zu den flach wurzelnden Pflanzen. Um die Triebe nicht zu verletzen, dürfen Sie nicht tief harken. In diesem Fall ist es ratsam, unter den Ruten beispielsweise mit Holzhäcksel oder Stroh zu mulchen. Mit dieser Pflegemaßnahme bremsen Sie den Wuchs von Unkraut und halten den Boden länger feucht. Außerdem bieten Sie nützlichen Kleinstlebewesen wie Würmern einen geschützten Lebensraum.

Zum Düngen der Himbeere eignen sich Gartenkompost und ein Mineraldünger- Letzterer sollte Magnesium aber kein Chlorid enthalten. Der Gartenhandel bietet eine Auswahl spezieller Beerendünger an.

Das Schneiden ist einfach. Entfernen Sie alle Ruten, die bereits getragen haben, damit ausreichend Sauerstoff in die Sträucher und zwischen die Blätter gelangt. Fünf Ruten pro Pflanze sind ausreichend. Ebenso benötigen die Früchte Sonne zum Reifen.

Lassen Sie einige wenige tragende Ruten im Herbst stehen, gedeihen an diesen im kommenden Sommer noch einmal Beeren. Allerdings sind diese spätestens nach der Ernte zu entfernen. Leider sind die Sommerfrüchte  oftmals madig, während die Herbsternte in der Regel madenfrei bleibt. Grund dafür ist der Himbeerkäfer. Dieser legt in die späte Blüte keine Eier mehr. Die folgenden Hinweisen geben einen Überblick über die richtige Pflege:

  • Ab den Frühherbst ist die beste Pflanzzeit.
  • Der geeignete Standort ist halbschattig.
  • Die Himbeere in einen tiefründigen und humusreichen Boden setzen.
  • Bei Flachwurzlern den Boden nur flach harken.
  • Durch Mulchen den Unkrautwuchs bremsen und Nutztiere anlocken.
  • Zum Düngen Kompost und Beerendünger verwenden.
  • Bereits getragene Ruten schneiden.

Befolgen Sie die Pflegemaßnahmen, sollten Sie eine gesunde Himbeere mit einer reichen Ernte bekommen. Um den Befall von Maden auszuschließen, gibt es neue Züchtungen auf dem Markt, beispielsweise die Autumn Bliss. Die Himbeerenfrüchte zählen zu den gesunden Wundermitteln der Natur.

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