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Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden - effektive Selbsthilfe

Wechseljahresbeschwerden müssen nicht sein. Einige Frauen stehen dieser Lebensphase, den Wechseljahren oder Klimakterium genannt, eher gelassen, andere wiederum sehr ängstlich gegenüber. Was viele nicht wissen, aber vielleicht als etwas tröstend empfinden, ist die Tatsache, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen.

Mit Ruhe den Wechseljahresbeschwerden begegnen.
Mit Ruhe den Wechseljahresbeschwerden begegnen.

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Frauen und Männer leiden gleichermaßen unter Wechseljahresbeschwerden

Die Wechseljahre beginnen bei Frauen um das 50. Lebensjahr, die des Mannes um das 40. Lebensjahr und dauern in etwa zehn bis fünfzehn Jahren an. Grund bei der Frau ist die Abnahme der Östrogenproduktion und eine Alterung der Eierstöcke. Beim Mann ist ein starker Abfall des Testosterons zu verzeichnen.

  • Bedingt durch den Abfall der geschlechtsspezifischen Hormone, Östrogen bei der Frau und Testosteron beim Mann, treten funktionelle, vegetative, physische und psychische Beschwerden auf. Diese Beschwerden reichen von Haarausfall, Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, depressive Verstimmungen bis hin zu Blutdruckerhöhungen, Herzkreislaufbeschwerden und östrogenbedingten Stoffwechselerkrankungen.
  • Bedeutsam ist die Osteoporose, Knochenschwund, die auf den Abfall des Östrogens zurückzuführen ist. Der Arzt wird Sie hierzu beratend unterstützen.
  • Sehr unregelmäßige Regelblutungen bzw. das Ausbleiben der Regelblutung bei der Frau ist das markanteste Zeichen für den Beginn der Wechseljahre. Frauen sollten sich unbedingt gynäkologisch untersuchen lassen. Ganz selten kann es sich auch um eine Schwangerschaft handeln, statt um den Beginn der Wechseljahre.
  • Einige Frauen und Männer durchleben diese Lebensphase ohne subjektive Wechseljahresbeschwerden, während bei anderen die Beschwerden als natürliche Begleiterscheinung wahrgenommen werden. Diese Wechseljahresbeschwerden verlieren sich mit der Zeit. Andere Frauen und Männer beeinträchtigen die Wechseljahresbeschwerden so stark, dass eine entsprechende ärztliche Behandlung notwendig ist. Die Gabe von entsprechenden Hormonen, wie Östrogenen und Gestagenen, wird nach sorgfältiger ärztlicher Diagnose gezielt eingesetzt. Männer können sich entweder an ihren Hausarzt oder an einen Urologen wenden. Frauen sind bei ihrem Frauenarzt am besten aufgehoben.
  • Leichte Wechseljahresbeschwerden können durch Phytoöstrogene, das sind in Pflanzen vorkommende Stoffe mit östrogener Wirkung, ohne dass diese die Wirkung der Hormonersatztherapie erreichen, behandelt werden. Hilfe versprechen auch homöopathische Mittel wie der bekannte Mönchspfeffer.
  • Jede Frau und jeder Mann kann den typischen Wechseljahresbeschwerden durch eine natürliche Lebensweise, wie zum Beispiel durch ausgewogene, gesunde Ernährung mit ausreichend Milchprodukten, den Verzicht auf Alkohol und Nikotin, regelmäßige körperliche Betätigung, zum Beispiel durch Gymnastik, Schwimmen und Radfahren, begegnen. Gymnastik, Schwimmen, Wechselduschen und Wechselbäder haben sich zur Linderung von Hitzewallungen und Durchblutungsstörungen während der Wechseljahre als hilfreich erwiesen. Ebenfalls sehr erfolgversprechend sind naturheilkundliche Verfahren.
  • In Einzelfällen wirken sich vom Arzt verordnete Antidepressiva und Beruhigungsmittel während der Wechseljahre bei den betroffenen Frauen und Männern positiv aus.
  • Wertvolle Hilfe kann unter Umständen auch eine psychologische Beratung während der körperlichen und seelischen Umstellung in den Wechseljahren leisten. Scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen.
  • Sehr empfehlenswert sind Entspannungsübungen. Hier bietet sich besonders Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung an.
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