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Hibiskus - Pflege

Der Hibiskus gehört zu den beliebtesten Zierpflanzen. Im Garten oder im Zimmer bringt er prächtige Blüten hervor. Dazu ist Ihre gute Pflege notwendig.

Der Hibiskus benötigt eine angemessene Pflege, um prächtig zu blühen.
Der Hibiskus benötigt eine angemessene Pflege, um prächtig zu blühen.

Es sind die ausdrucksstarken Blüten, die dem Hibiskus zahlreiche Fans bescheren. Während beispielsweise der beliebte Straucheibisch (Hibiscus syriacus) in der warmen Jahreszeit den Garten verschönert, schmückt der Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis) bald das ganze Jahr über das Zimmer. 

Standort und Ansprüche des Hibiskus

Die Entwicklung zahlreicher Blüten gelingt nur durch die richtige Pflege. Eine Vernachlässigung der Bedingungen führt rasch zum Abfallen noch geschlossener Knospen und ganzer Blüten. Beachten Sie einige wichtige Regeln:

  • Der lichtverwöhnte Hibiskus benötigt zum Gedeihen einen sonnigen Standort.
  • Idealerweise ist der Platz warm und windgeschützt.
  • Stellen Sie die Pflanze während der Blütezeit nicht um. 
  • Der geeignete Boden ist locker und durchlässig.
  • Die richtige Erdmischung besteht aus Kompost und Sand.

Pflege der Pflanze - richtiges Gießen und Düngen

Ein wichtiger Teil der Pflege ist die Wassergabe. Gießen Sie den Hibiskus mäßig, aber regelmäßig. Der optimale Boden ist leicht feucht ohne Staunässebildung.

Der Wurzelballen darf nicht zu trocken sein, damit die Triebe und schließlich die Pflanze nicht sterben. Besprühen Sie die Tropenpflanze zusätzlich mit einem Wassernebel, fühlt sie sich richtig wohl.

Versorgen Sie den Hibiskus einmal wöchentlich mit einem phosphatarmen Qualitätsflüssigdünger. Die Pflanze dankt es Ihnen mit sattem Grün und kräftigen Blüten.

Rückschnitt am Gewächs vornehmen

Wird ein Rückschnitt notwendig, führen Sie diesen im zeitigen Frühjahr durch. Ein gelungenes Vorgehen fördert das üppige und buschige Wachstum des Hibiskus. 

Planen Sie einen sogenannten Erziehungsschnitt, schneiden Sie die unbrauchbaren Triebe bis auf zwei Blütenknospen herunter. Lassen Sie aber den Hauptzweig unversehrt.

Möchten Sie einen Hochstamm ziehen, fördern Sie die Kronenbildung durch das Kürzen der umliegenden Triebe. Folglich entstehen vermehrt neue und stärkere Triebe.

Planen Sie einen Erhaltungsschnitt, entfernen Sie die unbrauchbaren und schmächtigen Zweige. Selbstverständlich müssen auch solche fallen, die die harmonische Form des Hibiskus stören. 

Möchten Sie einer betagten Pflanze neuen Schwung verleihen, schneiden Sie diese um zwei Drittel zurück. Stutzen Sie altes und unbrauchbares Gehölz.

Eibisch vermehren

Das Schneiden des Hibiskus fordert die Vermehrung über Stecklinge geradezu heraus. Zumal die Prozedur über Samen bis zur ersten Blüte einige Jahre andauern kann.

Wählen Sie Triebe mit drei bis vier Augen aus. Zur Unterstützung des Wuchses ist es ratsam, diese kurz in Bewurzelungspulver zu setzen. Anschließend pflanzen Sie die Stecklinge in einen Blumentopf mit Anzuchterde und befeuchten diese.

Empfehlenswert ist es, die Hibiskustriebe einem treibhausartigen Klima auszusetzen und dadurch das Treiben zu fördern. Stülpen Sie über die Pflanze und um den Topfrand eine Kunststofftüte und schließen Sie das kleine Treibhaus luftdicht ab.

Stellen Sie den Topf an einen warmen und hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung. Achten Sie auf ausreichend Feuchtigkeit. Nachdem die Stecklinge gewurzelt haben, nehmen Sie die Tüte ab und setzen die jungen Pflänzchen in einen Topf mit Blumenerde.

Überwintern der Gartenpflanze 

Übersteht der Hibiskus die winterliche Ruhephase schadlos, entfaltet er im Frühling zahlreiche Blüten. Befolgen Sie nur wenige Regeln:

  • Den Hibiskus vor der Einquartierung etwas zurückschneiden.
  • Einen hellen Standort ohne Sonne auswählen.
  • Idealerweise liegt die Temperatur bei circa 13 Grad.
  • Nicht düngen.
  • Nur so viel gießen, dass die Pflanze nicht vertrocknet.

Schädlinge und Krankheiten der Pflanze

Gelingt die Pflege nicht richtig, schwächelt das Immunsystem des Hibiskus. Erkennen Sie das Schadbild frühzeitig, können Sie wirksame Gegenmaßnahme einleiten.

Schädlinge und Krankheiten im Überblick
Schädling Schadbild Maßnahme
Blattläuse

sitzen in Kolonien auf der Blattunterseite und an den Stielen

verkümmerte Pflanzenteile

Honigtau

möglicherweise Ameisen auf der Pflanze

mit Seifenlauge einspritzen oder Marienkäfer ausbringen

Blattfleckenpilz braune Flecken auf dem Hibiskus

befallene Anteile entfernen

Pflege verbessern

Chlorose blassgelbe Blätter

düngen

für mehr Licht und Wärme sorgen

Gelbfleckenkrankheit gelbe Flecken auf der Pflanze

Pflanze von anderen isolieren

Chemie einsetzen

Hibiskus als Zimmerpflanze kultivieren

Bei guter Pflege entfaltet der Zimmerhibiskus fast das ganze Jahr über Blüten. Im Sommer kann er bei langsamer Umgewöhnung an einen geschützten Platz ins Freie. Die Wurzeln vertragen keine Staunässe und keine Trockenheit. Entfernen Sie übergelaufenes Wasser aus dem Untertopf.

  • Hibiskus steht an einem hellen Standort ohne pralle Mittagssonne.
  • Wassergabe erfolgt regelmäßig, aber mäßig.
  • Während der Wachstumszeit verträgt die Pflanze einmal wöchentlich Dünger.
  • Regelmäßiger Schnitt hält den Busch in Form.
  • Junge Pflanze einmal pro Jahr im Frühjahr umtopfen.
  • Älteren Hibiskus seltener umpflanzen.

Vergilben Blätter und Blütenknospen und fallen ungeöffnet ab, läuft etwas mit der Pflege schief. Beachten Sie die Hinweise, gedeiht der Hibiskus gut.

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