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Herstellung von Magneten fachmännisch erklärt

Ein Magnet basiert auf den Grundlagen des Magnetismus und zeichnet sich dadurch aus, dass er zwei voneinander getrennte Seiten besitzt, welche bestimmte Metalle entweder anziehen oder aber abstoßen. Doch wie zeigt sich eigentlich die Herstellung von Magneten?

Die Produktion einfacher Magneten ist leicht.
Die Produktion einfacher Magneten ist leicht.

Wie Magneten funktionieren

  • Ein Magnet wird in der Regel aus Eisen hergestellt. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass vorzugsweise nur eisenhaltige sowie auch nickelhaltige Metalle davon angezogen oder abgestoßen werden können.
  • Je größer das Magnetfeld eines solchen Objekts, desto stärker zeigen sich die Anziehungs- und Abstoßungsphänomene. Das bedeutet, dass Objekte über eine größere Distanz angezogen werden können und mehr Kraft aufgewandt werden muss, um gegen die Abstoßung vorzugehen.
  • Ein Nutzen findet sich dabei z. B. in Teilchenbeschleunigern. Hier herrschen starke Magnetfelder, welche die Teilchen in eine kreisförmige Bahn bringen müssen.
  • Der Magnetismus sorgt hier übrigens auch dafür, dass entsprechende Datenträger, wie z. B. Festplatten, bei Kontakt mit einem Magneten ihre Daten verlieren können.
  • Die Wirkungsweise wird also durch ein Feld hervorgerufen, welches in Richtung und Stärke variiert. Doch wie wird das Magnetfeld bezüglich seiner künstlichen Herstellung überhaupt hervorgerufen und in Objekte gepresst?

Wie die Herstellung davon abläuft

  • Ein Magnetfeld entsteht durch eine gezielte Ausrichtung der Teilchen. Dies führt dazu, dass bei ständigem Fallenlassen die Anordnung zerbricht und die magnetische Kraft nachlässt.
  • Auch die Komponenten von Datenträgern, welche geordnet sind, werden durch ein magnetisches Einwirken zerstört, was den Verlust von Daten auf Festplatten erklärt.
  • Seitens der Herstellung kommt es nun darauf an, wie stark der Magnet sein soll und ob es sich um sogenannte Dauer- oder elektrische Magneten handelt.
  • Gewöhnliche Dauermagneten werden zwischen mehreren Spulen aus einem Pulver heraus magnetisiert, gepresst und gesintert. Hierfür werden aber auch die entsprechenden Grundmaterialien benötigt, denn z. B. plastische Stoffe können diese Eigenschaften nicht tragen.
  • Stärkere Magneten können indes durch stärkere Spulen erzeugt werden. Allerdings wird in der Industrie häufig in den Schmelzprozess direkt eingegriffen und ein gerichtetes Feld erzeugt, welches den Guss selbst magnetisiert.
  • Dies führt nämlich dazu, dass sich die Kristallstruktur bereits im flüssigen Zustand ausbildet und danach durch rapide Kühlung erhärtet. Solche Objekte sind meist auch besser vor Beschädigungen durch z. B. Fallenlassen geschützt.
  • Elektrische Magneten sind indes die erwähnten Spulen. Dabei wird ein entsprechendes Feld durch den bloßen Stromdurchfluss gebildet, welches auf die eisenhaltigen Stoffe einfach übertragen werden kann.
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