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Herbarium anlegen - 5 Tipps vom Fachmann

Ein Herbarium ist eine Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzenteile, die aufgeklebt und bestimmt werden. Welche Pflanzen dafür verwendet werden, richtet sich nach dem jeweiligen Zweck des Herbars. Nehmen Sie immer nur so viele Pflanzenteile oder Pflanzen, wie Sie tatsächlich benötigen.

1. Ein Herbarium selber anlegen

Jedermann kann für unterschiedliche Zwecke ein Herbarium anlegen. Dafür sammelt man möglichst vollständige und unbeschädigte Pflanzen oder Pflanzenteile wie Blätter, Blüten, Stängel, Früchte und Wurzeln. Sie sollten unversehrt sein, damit man sie sicher bestimmen kann.

2. Pflanzenteile bei schönem Wetter sammeln

Sammeln Sie nur gut ausgebildete Pflanzenexemplare und nicht mehr, als Sie benötigen, idealerweise bei schönem Wetter. So sind sie nicht nass. Im Idealfall legt man die gesammelten Exemplare direkt in ein Heft oder eine Mappe mit Zeitungslagen. So können sie unbeschadet transportiert werden.

3. Die Trocknung vorbereiten

Will man ein Herbarium anlegen, werden die dafür gesammelten Pflanzenteile anschließend mithilfe einer Pflanzenpresse getrocknet. Alternativ kann man aber auch ein dickes Buch verwenden und dieses zusätzlich beschweren.

4. Alle Exemplare gut positionieren

Die einzelnen Pflanzenteile werden nun naturgetreu auf Zeitungslagen ausgelegt. Blüten positioniert man dabei so, dass man hineinblickt. Dicke Stängel und Blüten können auch teilweise aufgeschnitten oder halbiert und ringsum mit Papier abgepolstert werden. Ein warmer und trockener Ort eignet sich ideal für die Trocknung.

5. Etiketten anfertigen und aufkleben

Nach dem Trocknen werden die Pflanzenteile auf steife Papierbögen geklebt. Anschließend werden die Papierbögen mit Etiketten versehen, die den Pflanzennamen, den Fundort, das Sammeldatum sowie den Namen des Herbarbesitzers enthalten. Die Etiketten werden dann rechts unten auf jedes einzelne Blatt geklebt.

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