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Herakles: die 12 Aufgaben - das steckt hinter der bekannten Geschichte

Herakles, ebenfalls Herkules genannt, dürfte vielen aus dem Latein- oder Geschichtsunterricht als Teil der griechischen Mythologie bekannt sein. Der Charakter hat mit seinen Abenteuern daneben vielen Filmemachern, Autoren und Sängern als Inspiration gedient. Dazu gehören unter anderem die 12 Aufgaben, die ihm durch seine Stiefmutter Hera auferlegt wurden.

Ob es Herakles wohl schafft?
Ob es Herakles wohl schafft? © Rainer_Sturm / Pixelio

Die Vorgeschichte Herakles'

  • Herakles wurde als Kind von Zeus, dem obersten Gott der Griechen sowie der sterblichen Frau Alkmene geboren. Da er ein Halbgott war, verfügte er über eine enorme Stärke - bereits als Kind.
  • Hera, die Frau von Zeus, war von dem Werk ihres Mannes nicht begeistert und konnte sich auch nach Jahren nicht mit dem Gedanken anfreuen. Aufgrund dessen versuchte Sie, durch verschiedene Eingriffe, Herakles zu töten. Giftige Schlangen und ähnliche Gefahren wurden dem Jungen bereits als Kleinkind in den Weg gelegt, die er jedoch alle meistern konnte. Heimlich unterstützte Zeus seinen Sohn dabei und suchte nach Möglichkeiten diesen zu beschützen.
  • Eines Tages, Herkules war bereits Erwachsen und hatte eine Frau, ließ Hera einen Geist verirren und ihn verrückt werden. In seinem Wahnsinn tötete er seine Frau und seine Kinder. Als Entschädigung sollte er 12 Aufgaben meistern, auch bekannt, als die 12 Taten.

Die 12 Aufgaben vorgestellt

  • Herakles erste Aufgabe bestand darin, den berühmten Nemeischen Löwen zu töten. Hierbei handelte es sich um eine Raubkatze, deren Fell durch kein Schwert durchdrungen werden konnte. Der Held löste die Aufgabe, indem er das Tier erstickte.
  • In der zweiten Aufgabe gibt es um den Tod der Hydra. Doch schlug man einen Kopf ab, so wuchsen zwei neue. Der Grieche verbrannte die Wunden und sorgte damit dafür, dass das Nachwachsen nicht mehr möglich war. Den letzten Kopf spaltete er.
  • In der dritten Aufgabe ging es darum, die Kerynitische Hirschkuh einzufangen. Diese soll jedoch eine höhere Geschwindigkeit gehabt haben, als ein Pfeil. Herakles konnte sie nach einem Jahr mit einem Netz einfangen.
  • Nun ging es um den Erymanthischen Eber. Dieser ließ sich einfacher jagen, da er in ein großes Feld voller Schnee getrieben wurde, wo er schnell müde wurde.
  • Anschließend sollte der Held große Ställe ausmisten, die mit viel Dreck gefüllt waren. Hier wurde er, wie bereits bei den Aufgaben davor, kreativ und leitete einfach zwei Flüsse durch die Ställe.
  • Nun sollten die Stymphalischen Vögel getötet werden. Hierbei handelte es sich um große Vögel, die als Monster immer wieder Menschen belästigten. Herakles scheuchte die Vögel auf und erschoss diese nun mit vergifteten Pfeilen.
  • Die nächste Aufgabe sollte den Griechen auf die Insel Kreta bringen, wo er den Stier von Poseidon einfing. Diesen brachte er zurück und hatte auch diese Aufgabe gemeistert.
  • Nun wurde es schwer. Der Held erhielt die Aufgabe, die Pferde von Diomedes zu zähmen. Problematisch dabei war, dass diese fleischfressend waren. Nachdem sie ihren eigenen Herren aufgegessen hatten, wurden Sie mitgenommen.
  • In den letzten der 12 Aufgaben ging es unter anderem um den Gürtel der Heldin Hippolyte, den er direkt erhielt. Schwerer wurde es mit der Rinderherde des Riesen, der jedoch von dem Helden besiegt wurde. 
  • Interessant war sicherlich die vorletzte Aufgabe. Dort musste er einen goldenen Apfel der Hespriden pflücken. Atlas, der den Himmel hielt, übernahm diese Aufgabe für ihn, während der Grieche für ihn den Himmel halten musste. Als der Mann seine Rückkehr verweigerte, bat ihn Herakles kurz noch einmal die Last zu tragen. Durch diese List konnte der Held fliehen.
  • Nun musste nur noch Kerberos aus der Unterwelt gebracht werden. Dabei handelte es sich um einen Hund mit drei Köpfen. Hades, ihr Besitzer, erlaubte den Ausflug - die Arbeiten waren gemeistert.
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