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Helle Sojasoße - so verwenden Sie die Soße

Es gibt viele verschiedene Sojasoßen und jede eignet sich für jeweils andere Rezepte. In Europa besonders beliebt ist die chinesische helle Sojasoße aufgrund ihres milden und weniger salzigen Geschmackes. Dieser Artikel gibt ein paar Anregungen, wie die Soße genutzt werden kann.

Die helle Sojasoße als kulinarisches Multitalent.
Die helle Sojasoße als kulinarisches Multitalent.

Ursprünglich stammt die Sojasoße aus China, Hauptbestandteil sind die namensgebenden Sojabohnen. Die Bohnen werden zur Herstellung in gesalzenem Wasser gekocht und zerkleinert. Anschließend wird die Soße mit Hilfe der Schimmelkultur Aspergillus gegoren. Diese Gährung dauert bei traditionell hergestellter Sojasoße mindestens einige Monate, bei hochwertigen Soßen auch einige Jahre.

Die helle Sojasoße - ein asiatischer Alleskönner

Traditionell wird Sojasoße zum Würzen und Marinieren von Speisen genutzt, da vor allem die dunkle Sojasoße sehr salzig schmeckt, müssen Sie hier allerdings vorsichtig agieren. Etwas weniger salzig und mächtig im Geschmack ist die eher umgängliche helle Sojasoße. Eine Auswahl verschiedener auf Sojasoße basierender asiatischer Würzmittel finden Sie hier.

  • Austern-Soße wird mit gekochten Austern, Weizenmehl, Salz, Zucker und Stärke hergestellt. Diese Soße ist recht dickflüssig.
  • Hoisin-Soße, ein chinesischen Klassiker, gibt es fertig zu kaufen. Sie besteht aus Sojabohnen, Weizenmehl, Knoblauch, Zucker, Salz, Chili, Essig und Sesamöl und ist dickflüssiger und aromatischer als reine Sojasoße.
  • Bei Teriyaki handelt es sich um die klassische Sushi-Soße. Teriyaki stammt aus Japan und wird ohne Weizen fermentiert.
  • Ketjab bildet die indonesische Variante. Ketjab-Soßen gibt es in hell, dunkel oder süß. Sie wird sowohl als Marinade und auch als Würze für indonesische Gerichte genutzt.
  • Helle Sojasoße ist ein beliebter Ersatz für Salz in der asiatischen Küche. Viele Gerichte bekommen erst durch einen Löffel Sojasoße ihren typischen Geschack. Helle Sojasoßen werden dabei bevorzugt für helles Fleisch wie Geflügel oder Schwein sowie für Gemüse und Fisch eingesetzt.
  • In Marinaden wird zwar oft die würzigere dunkle Sojasoße genutzt, die helle Sojasoße erfüllt ihren Zweck hier aber auch hervorragend.

Soja lässt sich für viele Rezepte nutzen

Viele beim Discounter angebotene Sorten sind industriell gefertigt, Sojasoße aus dem Asialaden schmeckt oft deutlich besser und ist zudem preiswerter. Helle Sojasoße eignet sich hervorragend, wenn Sie asiatische Gerichte abschmecken wollen. Auch als Grundlage für asiatisch schmeckende Marinaden bietet sich die helle Sojasoße an.

  • Sehr lecker sind asiatische Hähnchenstücke: Marinieren Sie 350 Gramm zu mundgerechten Stücken geschnittenes Hähnchenfleisch mit 75 ml Cherry, 2 Esslöffel Sesamöl, 3 Esslöffeln heller Sojasoße, etwas Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprikapulver, 5-Gewürze-Pulver und zwei Esslöffeln Tandoori-Gewürzpulver (vom Asiashop) für mindestens eine Stunde. Geben Sie anschließend Speisestärke hinzu und verrühren Sie alles bis die Marinade am Fleisch klebt. Geben Sie den so entstandenen Klumpen in eine vorgeheizte Pfanne mit heißem Öl und zerteilen Sie die Stücke mit einem Pfannenwender. Wenn alles knusprig angebraten ist haben Sie sehr leckere "asiatische Chickennuggets".
  • Auch in süß-saure Soßen und die meisten asiatischen Suppen gehört ein guter Schuss heller Sojasoße.
  • Wenn Sie keine Lust auf umständliches Kochen haben, bereiten Sie sich einfach etwas Reis zu, braten Sie etwas Gemüse oder Fleisch an und geben Sie den fertig gekochten und abgegossenen Reis in die Pfanne. Schmecken Sie mit der hellen Sojasoße ab.
  • Helle Sojasoße eignet sich auch als fernöstlich angehauchter Ersatz für die europäische Maggi-Soße und ist dabei sogar noch gesünder.
  • Sojasoße eignet sich auch als Dip für asiatisches Essen. Und schon ein kleiner Spritzer Sojasoße wertet Frühlingsrollen auf.
  • Wenn Sie Gluten meiden müssen, sollten Sie beim Kauf der Sojasoße aufpassen. Viele Sorten sind mit Getreide bereitet und enthalten Gluten.
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