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Heizungslack - Beachtenswertes

Wenn Sie Ihre Heizkörper mit einem neuen Farbanstrich aufrischen wollen, müssen Sie dafür einen speziellen Heizungslack verwenden. Denn herkömmliche Lacke sind nicht hitzebeständig und würden daher vergilben. Doch nicht nur der richtige Lack, sondern auch die entsprechende Vorbereitung des Untergrundes ist wichtig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Der richtige Lack und die Vorbereitung sind entscheidend für ein gelungenes Ergebnis.
Der richtige Lack und die Vorbereitung sind entscheidend für ein gelungenes Ergebnis.

Was Sie benötigen:

  • Heizköperlack
  • Heizkörperpinsel
  • Rolle
  • Haftgrund
  • Drahtbürste
  • Handfeger

Untergrund vorbereiten und den richtigen Heizungslack wählen

Sehr praktisch sind 2in1-Heizkörperlacke (z. B. von Alpina oder SUPERNOVA), denn diese verfügen nicht nur über eine sehr gute Deckkraft, sondern auch über eine integrierte Grundierung. Zudem sind die Acryllacke geruchsmild, scheuerbständig, wasserverdünnbar und bis zu 180 Grad Celsius hitzebeständig.

  • Beachten Sie, dass die Untergründe vor dem neuen Farbauftrag tragfähig, sauber, fett- und rostfrei sein müssen. Alte Lackschichten sollten außerdem, mithilfe eines Schleifvlieses, angeschliffen und lose Lackschichten entfernt werden. Rostige Stelle bearbeiten Sie zudem mit einer Drahtbürste. Im Anschluss nehmen Sie die Rostpartikel mit einem Staubtuch von der Oberfläche auf.
  • Mit einem speziellen Anlauger & Entfetter können Sie die Oberfläche Ihrer Heizkörper danach fachmännisch reinigen. Sie erhalten das Mittel in Pulverform, zum Auflösen im Wasser, in jedem Baumarkt.
  • Wenn Ihre Heizkörper aus Nichteisenmetallen wie zum Beispiel Zink, Kupfer, Aluminium oder Messing bestehen, müssen Sie den Untergrund zudem mit einem Spezial-Haftgrund beziehungsweise mit einer Rostschutzgrundierung als Haftvermittler bearbeiten. Und zur Ausbesserung kleiner Unebenheiten können Sie Universal-Lackspachtel verwenden.

Farbe richtig auftragen

Sie erhalten weißen Heizungslack in verschiedenen Glanzgraden, wahlweise glänzend oder seidenmatt und in verschiedenen Gebindegrößen beispielsweise 250 ml - ausreichend für etwa 3 Quadratmeter oder 500 ml - ausreichend für circa 6,5 Quadratmeter Fläche. Verwenden Sie zum Auftragen von Heizkörperlack einen hochwertigen Acrylpinsel aus Synthetik- und Naturborsten. Bei größeren Flächen empfiehlt es sich, den Lack mit einer kurzflorigen Rolle aufzutragen.

  1. Tragen Sie als Erstes die Rostschutzgrundierung dünn auf die Fehlstellen auf. Lassen Sie den Lack anschließend vollständig trocknen.
  2. Im Anschluss benetzen Sie den Heizkörperpinsel oder die Rolle mit dem 2in1-Heizungslack und tragen ihn dann gleichmäßig und lückenlos auf den Heizkörper auf.
  3. Nach dem Trocknen des ersten Farbauftrages erfolgt der Zwischenschliff.Bearbeiten Sie die gesamte Oberfläche dazu mit einem Schleifvlies, um diese leicht aufzurauen. Damit entfernen Sie kein Material, sondern mattieren es lediglich, damit der zweite Farbauftrag besser haftet.
  4. Anschließend stauben Sie die Heizkörper mit einem sauberen Handfeger ab, bevor Sie eine zweite Lackschicht auftragen. Diese hat zur Folge, dass Sie eine optimale Deckkraft erzielen und das Ganze langlebiger und widerstandsfähiger wird.
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