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Heizkostenberechnung - so gelingt sie

Die Heizkostenberechnung ist weniger schwierig als gedacht. Egal, ob Sie mit Gas, Öl oder festen Brennstoffen heizen, die Kosten steigen und werden weiter steigen. Mit einer vorausschauenden Heizkostenberechnung behalten Sie die Belastung im Auge.

Da geht es hin - Ihr Geld
Da geht es hin - Ihr Geld © Uli Carthäuser / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Taschenrechner
  • Zählerstand

Die Heizkostenberechnung aussagekräftig machen

  • Sie brauchen für eine seriöse Heizkostenberechnung verlässliche Angaben zum jährlichen Verbrauch an Energie, die momentan geltenden Bruttopreise für Ihr Medium und eine Vorausschau über die zu erwartende Preisentwicklung bis zum Ende der Berechnungsperiode.
  • Hat sich Ihr Verbrauchsverhalten in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert, sondern ist die Zahl der verbrauchten KW in etwa gleich geblieben, können Sie diese Daten mit gutem Gewissen als Grundlage für eine Prognose in die Zukunft nehmen. Bei Öl lassen Sie sich den Umrechnungsfaktor Liter/KW vom Lieferanten nennen.
  • Dann bleibt noch die Schätzung der Preisentwicklung für zukünftige Kosten. Dabei ist es wichtig, dass Sie einen Tarif haben, der eine Preisstabilität für einen bestimmten Zeitraum garantiert. Innerhalb dieses Zeitraums haben Sie dann Planungssicherheit.

So kalkulieren Sie Ihre Ausgaben für die Heizung

  1. Stellen Sie fest, wie viel KW verbraucht wurden bzw. voraussichtlich noch verbraucht werden. Dazu brauchen Sie den Zählerstand oder Literverbrauch bei der letzten Ablesung für die Jahresabrechnung. Zählen Sie eventuellen Mehrverbrauch dazu, wenn neue, energiefressende Verbraucher angeschafft wurden.
  2. Schauen Sie in den Liefervertrag für Heizenergie, zu welchen Konditionen Sie gekauft haben oder kaufen wollen und multiplizieren Sie die Faktoren: Bruttopreis pro KW x verbrauchte KW bzw. Bruttopreis pro Tonne x verbrauchte Tonnen. Kalkulieren Sie evtl. Preisänderungen und richten Sie Ihre Heizkostenberechnung darauf ein.
  3. Bei Gas oder Strom kommen zum Arbeitspreis noch die Grundgebühren dazu. Sie werden im Liefervertrag verbindlich genannt. Achten Sie darauf, dass die Mehrwertsteuer stets mit angegeben wurde. Bei Öl müssen Sie genau aufpassen, wann der Heizölpreis das Niveau hat, mit dem Sie kalkuliert haben bzw. niedriger liegt.
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