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Heilerzieher-Ausbildung - Wissenswertes zu einer herausfordernden Berufstätigkeit

Die Ausbildung zum Heilerzieher erfordert neben dem Erwerb fachlicher Kompetenzen auch ein hohes Maß an kommunikativen und empathischen Fähigkeiten. Menschen, die in diesem Beruf arbeiten, finden täglich spannende Herausforderungen und lassen sich immer wieder von Neuem auf Andere ein.

Die Arbeit als Heilerzieher erfordert zwischenmenschliche Kompetenzen.
Die Arbeit als Heilerzieher erfordert zwischenmenschliche Kompetenzen.

Heilerzieher werden – Überlegungen zuvor

  • Für jeden, der Heilerzieher – auch Heilerziehungspfleger – werden möchte, kann es sehr hilfreich sein, sich im Vorfeld ausführlich über das Berufsbild und die Anforderungen zu informieren, da sich vielleicht nicht jeder auf Dauer den spannenden und gleichzeitig anstrengenden Herausforderungen der Arbeit stellen möchte oder kann.
  • Der Satz von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein wesentliches Motiv, das die Arbeit der Heilerzieher täglich prägt. Menschen mit Behinderung werden mit dem Ziel betreut, ein Leben führen zu können, das – so weit wie möglich – eigenständig bestimmt und gestaltet wird. Die entsprechenden Fertigkeiten erlernen sie unter anderem durch die Anleitung der Heilerzieher bspw. in Wohnheimen, betreutem Wohnen oder Tagesstätten.
  • Vor allem zwischenmenschliche Kompetenzen sind gefragt, wenn es darum geht, den Menschen mit geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderungen die Fähigkeiten für einen möglichst selbstständigen Tagesablauf und Alltag zu vermitteln. Respekt, Toleranz, Geduld und Klarheit sind neben einfühlsamer Kommunikation wesentliche Talente, die ein Bewerber um einen Ausbildungsplatz mitbringen sollte.

Die Ausbildung zum Heilerzieher beinhaltet verschiedene Aspekte

  • Je nach späterem Einsatzgebiet setzt diese Berufstätigkeit eine gute körperliche Konstitution voraus, da Pflege von Menschen, die selbst über eine reduzierte Bewegungsfähigkeit verfügen, Kraft und Fitness erfordert.
  • Ebenso wichtig ist die psychische Belastbarkeit, will man sich für die Ausbildung entscheiden. Die Fähigkeit, je nach Erfordernissen flexibel zwischen Nähe und Distanz wechseln zu können, ist Voraussetzung auch für den Erhalt der eigenen seelischen Stabilität.
  • Die Ausbildung währt drei Jahre und findet an Fachschulen statt. Bewerber sollten mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Inhalte aus folgenden Bereichen werden u. a. in Praktika, vermittelt: Pädagogik und Heilpädagogik, Pflege, Psychologie und Medizin sowie Recht. Auch allgemeinbildende Unterrichtsfächer stehen auf dem Lehrplan.
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