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Hefezopf mit Trockenhefe - so gelingt's

Hefezopf mit Trockenhefe - so gelingt's2:55
Video von Lars Schmidt2:55

Trockenhefe bietet gegenüber frischen Hefewürfeln eindeutige Vorteile: Sie ist nicht nur lange haltbar, sondern auch schneller und zügiger verarbeitet. Und das Ansetzen eines Vorteiges entfällt auch. Probieren Sie es mit einem Hefezopf aus.

Was Sie benötigen:

  • Für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe (für 500 g Mehl)
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 60 g Zucker
  • 60 g Butter
  • etwas Zitronenschale
  • 1 Ei
  • außerdem:
  • Mehl zum Ausrollen
  • Eigelb zum Bestreichen
  • evtl. Hagelzucker
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So backen Sie einen Hefezopf mit Trockenhefe

Selbst Backexperten bringen einem Hefeteig oft (unnötigen) Respekt entgegen, scheint er doch eigenwillig und gelingt nicht immer. Wer also noch wenig Erfahrung mit Hefeteigen gemacht hat, sollten sich an diesem Hefezopf mit Trockenhefe heranwagen. Denn gerade die in Tütchen käufliche pulvrige Hefe ist nicht empfindlich und das Backwerk gelingt eigentlich immer. Dabei ist der Teig des Hefezopfes durch Zucker, Butter und Ei besonders schmackhaft, luftig und zart.

  1. Bevor Sie anfangen, sollten Sie darauf achten, dass alle verwendeten Zutaten zimmerwarm sind, vor allem das Ei, die Milch und die Butter.
  2. Erwärmen Sie die Milch auf jeden Fall, sie sollte lauwarm, jedoch nicht heiß sein. Eine Mikrowelle leistet hier gute Dienste.
  3. Schmelzen Sie die Butter, sie lässt sich dadurch gut verarbeiten. Für den Hefezopf-Teig vermischen Sie das (zimmerwarme) Mehl mit dem Salz in einer Teigschüssel.
  4. Drücken Sie in die Mitte eine Mulde und geben Sie die Trockenhefe, die Hälfte der Milch sowie den Zucker dort hinein.
  5. Vermischen Sie diese Zutaten dann mit etwas Mehl, sodass sich die Hefe gut verteilt (und die Hefepilze an ihre Arbeitsplätze kommen).
  6. Bei Frischhefe müssen Sie jetzt diesen Teig als sogenannten Vorteig gären lassen. Bei Trockenhefe entfällt dieser Vorgang. Sie können sofort die übrigen Zutaten am Rand zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  7. Der Teig sollte elastisch, gut formbar und keinesfalls bröckelig sein. Sonst geben Sie noch etwas warmes Wasser nach. Wenn der Teig für den Hefezopf zu flüssig erscheint, sollten Sie noch etwas Mehl nachgeben. 
  8. Decken Sie den Teig jetzt ab, zum Beispiel mit einem Küchentuch, und lassen Sie ihn an einem warmen Ort (jedoch nicht auf der Heizung) knapp 1 Stunde gehen. In dieser Zeit sollte er sich in etwa verdoppelt haben.
  9. Nun müssen Sie noch einmal ran: Kneten Sie den Teig auf einer bemehlten Fläche noch einmal gründlich durch, damit sich die gebildeten Gase gut verteilen und die Hefepilze noch einmal neues Futter (Zucker, Stärke) finden.
  10. Teilen Sie den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 3 Teile auf. Jedes Teigstück formen Sie zu einer Rolle, dann flechten Sie aus diesen Rollen den Hefezopf. Die Enden werden untergeschlagen.
  11. Legen Sie den Hefezopf auf ein gefettetes Backblech und bestreichen Sie ihn mit Eigelb. Sehr schön wird der Hefezopf, wenn Sie ihn zusätzlich mit etwas Hagelzucker überstreuen.
  12. Lassen Sie den Hefezopf noch einmal ca. 20 Minuten gehen. Der Hefezopf wird bei 180 °C Umluft dann 40 bis 45 Minuten gebacken. Achten Sie darauf, dass er nicht zu dunkel wird.

Sie können keinen Zopf flechten oder sind mit den Teigsträngen einfach ungeschickt? Es naht Abhilfe, und zwar in Form schöner Kuchenformen, die bereits wie ein Zopf vorgeformt sind. Fetten Sie die Zopfform ein und legen Sie den Teig hinein - fertig!

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