- 15.06.2011 Dirk Markendorf
Heckenrosen - schön und pflegeleicht
Die Heckenrosen erfüllen ästhetisch verschiedene Funktionen. Aus einer Vielzahl von Varianten und Sorten kann auf unterschiedliche klimatische Einflüsse Rücksicht genommen werden.
-
Die Pflege von Heckenrosen ist wenig aufwendig, wenn Sie die passenden Heckenrosen für Ihren Standort gewählt haben. Heckenrosen mit hohem Lichtbedarf sollten Sie nicht an schattigen Plätzen pflanzen, da aufgrund Lichtmangels die Pflanzen in ihrem Wachstum häufig stagnieren oder komplett eingehen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl von Heckenrosen auch bzgl. Ihres Bodengrundes im Gartenfachhandel beraten.
-
Neben vielfältigen Einsatzmöglichkeiten an unterschiedlichsten Standorten bieten die Heckenrosen darüber hinaus auch einen natürlichen und farbenprächtigen Sichtschutz mit Absperrfunktion. Heckenrosen können dabei so in Form gehalten werden, dass diese Torbögen umspannen, oder auch an einem Spalier ranken. Der ökologische Faktor der Luftreinigung und des Hitzeschutzes im Sommer kommt als weiterer Vorteil noch hinzu.
-
Hoch wachsende Heckenrosen wie die Albarosen, Park- und Strauchrosen wie Westerland, Schneewittchen und auch Grand-Hotel sollten, um diesen eine Wuchsrichtung zu geben, zur Pflege häufiger geschnitten werden. Bei Heckenrosen, die eher niedrigere Höhen erreichen, können Sie die Pflege entsprechend reduzieren, was den Beschnitt Ihrer Pflanzen anbelangt. Hierzu eignen sich beispielsweise die Sorten wie Remontant-Rosen.
Rosengehölze richtig versorgen
Nach der Auswahl der für Sie passenden Heckenrosen sollten Sie diese, oder bereits vorhandene, Rosen richtig pflegen, damit sowohl Wachstum, als auch die Blüten sich optimal entfalten können.
-
Unterschiedliche Heckenrosen haben aufgrund ihrer Vielfalt auch unterschiedliche Bedürfnisse. Mit dem Kauf einer Heckenrose und dem Einsetzen in die Erde sollte auch die Tiefe der Bepflanzung, bzw. der ausgehobenen Erdlöcher, sich der Art anpassen.
-
Dieses vermeidet bei stark wuchernden Heckenrosen den Austrieb rasch wachsender und unerwünschter Wurzelausläufer. Die Pflege der Heckenrosen beginnt somit mit dem passenden Standort bzgl. Bodenbeschaffenheit, Sonneneinwirkung und der Wasserversorgung. Gedüngt werden sollte je nach Zustand der Pflanze.
-
Bei Krankheiten sollten Sie je nach Befall über einen kräftigen Rückschnitt der Heckenrosen nachdenken. Mehltau und Pilze können auch ein Anzeichen für den falschen Standort oder nicht optimale Bodenbeschaffenheit bedeuten. Dazu sollten Sie in diesen Fällen eine pH-Wert-Analyse des Bodens vornehmen, damit Sie mit passendem Dünger entgegenwirken können.
-
Der Rückschnitt der Heckenrosen sollte zur optimalen Pflege und zum Anregen eines starken Pflanzenwuchses in den ersten beiden Jahren besonders kräftig erfolgen. Damit gewährleisten Sie viele Triebe, die ihrerseits wieder neu austreiben und somit schnell ranken oder als Busch wachsen können. Auch stark verholzte Triebe sollten zurück geschnitten werden, da diese nicht mehr viele Blüten treiben.
-
Für den Rückschnitt sollten Sie sauberes Schnittwerkzeug benutzen, damit Sie keine Quetschungen an den Heckenrosen verursachen. Der Schnitt der Triebe sollte in einem schrägen Winkel erfolgen, damit keine Feuchtigkeit sich an den Schnittkanten sammeln und für Pilzbefall sorgen kann.
Die Pflege und der Beschnitt der Heckenrosen richten sich nach unterschiedlichen Faktoren. Beachten Sie vor allem Ihre eigene Heckenrosenvariante, um Ihre Pflanzen optimal pflegen und wachsen lassen zu können.