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Hauszelte aufbauen - so funktioniert's

Zelten und Camping ist eine preiswerte und beliebte Uröaubsform - wenn das Zelt erst einmal steht. Befolgen Sie die Ratschläge für den Aufbau von Hauszelten, um diese unangenehme Arbeit leichter anzugehen.

Endlich steht das Zelt!
Endlich steht das Zelt!

Was Sie benötigen:

  • Hauszelt
  • Klebeband (in unterschiedlichen Farben)
  • einen Platz zum Zeltaufbau
  • Zeit
  • und - wenn möglich - einen Helfer

So geht der Aufbau von Hauszelten leicht von der Hand

  1. Fahren Sie niemals mit einem Hauszelt weg, das Sie vorher nicht schon einmal probehalber aufgebaut haben. Sie werden verzweifeln, es sei denn, Sie sind professionell in dieser Tätigkeit.
  2. Suchen Sie sich also einen geeigneten Platz, um Ihr Hauszelt einmal aufzubauen. Dies kann der eigenen Garten sein oder eine (gemähte) Wiese.
  3. Zunächst sollten Sie die einzelnen Teile des Hauszeltes auseinandersortieren. Legen Sie das Gestänge separat, breiten Sie Innen- und Außenzelt aus, um zu sehen, wo vorne und hinten ist. Legen Sie die Heringe parat, grobe Heringe sind für das Außenzelt, die kleineren zur Befestigung des Innenzeltes.
  4. Bereiten Sie das Gestänge für den Aufbau vor:
  5. Zunächst bauen Sie die Tragestangen zusammen für die Ecken des Zeltes, lassen Sie diese ausfahrbaren Teleskopstangen jedoch zunächst möglichst klein. Die Größe ergibt sich erst am Ende des Aufbaus, wenn Sie das Außenzelt überhängen.
  6. Stecken Sie das Gestänge für den Dachaufbau des Hauszeltes zusammen und befestigen Sie - wenn möglich - auch die dreiteiligen Eckenteile schon am Dachgerüst.
  7. Bauen Sie jetzt die Eckstangen und das Dachgerüst zusammen, es entsteht ein kleines Stangenskelett Ihres Hauszeltes.
  8. Wenn Sie beim nächsten Aufbau Zeit (und Nerven) sparen wollen, markieren Sie jetzt die einzelnen Stangen mit unterschiedlichen Farbringen. Hierfür brauchen Sie das Klebeband. Zumindest die Dachteile sollten Sie markieren.
  9. Nun werfen Sie zusammen mit einem Helfer das Außenzelt über den Stangenaufbau. Achten Sie dabei darauf, dass vor allem der Dachaufbau gut sitzt, sonst bilden sich dort Dellen, in denen sich Regenwasser sammelt. Für diesen Zweck lassen sich viele Dachstangen ausziehen.
  10. Nun schieben Sie das Hauszelt eckenweise nach und nach mit den Teleskopstangen nach oben. Versuchen Sie niemals, diese Arbeit in einem Aufwasch zu erledigen, es sei denn, Sie haben noch drei Helfer und jeder kann eine Ecke auf Kommando hochziehen. 
  11. Wichtig: Korrigieren Sie nun den Auszug des Gestänges, am Dach und vor allem in der Höhe, damit das Zelt gerade steht.
  12. Wenn vorhanden, befestigen Sie dann das Außenzelt mit Binde- oder Klettschlaufen am Gestänge.
  13. Sichern Sie das Außenzelt mit den groben Heringen im Boden, damit Sie bei Windböen keine Probleme bekommen. Manche Hersteller liefern dafür auch Zeltnägel. Wenn Sie für diese Arbeit einen Gummiehammer benötigen, sollten Sie diesen zum Hauszelt dazulegen, damit er griffbereit ist.
  14. Nun befördern Sie - am besten wieder mit einem Helfer - das Innenzelt in das Hauszelt, falten es auf und befestigen es. Auch das Innenzelt sollten mit (kleineren) Zeltheringen befestigt werden. 
  15. Viele Hauszelte werden zusätzlich mit Schnüren an den Ecken abgespannt. Wenn das Zelt ordentlich steht, sollten Sie diese Arbeit vornehmen. Lassen Sie beim Abbau des Zeltes die Abspannschnüre am Außenzelt, dann geht beim Aufbau diese Arbeit schneller von der Hand.
  16. Bei manchen Zelten ist es sinnvoll, zuerst das Innenzelt in das Gestänge einzuhängen, bevor man das Außenzelt überwirft - einfach, weil Sie für diese Arbeit mehr Platz brauchen, als vorhanden ist. Probieren Sie diese Variante aus, wenn Sie Probleme hatten, das Innenzelt zum Schluss einzubringen. 
  17. Merken Sie sich den letztlich zum Ziel führenden Aufbau unbedingt! Legen Sie alle Hilfsmittel wie Hammer, Schnüre, Heringe und einen Putzlappen bereit, damit Sie beim Aufbau nicht suchen müssen. 
  18. Es ist übrigens normal, dass auch bei sorgfältigem Zusammenlegen das Hauszelt nicht wieder in die mitgelieferte Tasche passt. Legen Sie zum Beispiel für das Innenzelt und die Hilfsmittel eine weitere Tasche an. So können Sie Innen- und Außenzelt trennen, falls Sie einmal ein nasses Zelt abbauen müssen.
  19. Ein nasses Außenzelt müssen Sie zu Hause unbedingt so schnell wie möglich trocknen - Schimmelgefahr!
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