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Hauswasserwerk richtig in Betrieb nehmen - so geht's

Hauswasserwerk richtig in Betrieb nehmen - so geht's2:27
Video von I. Wentz2:27

Ein Hauswasserwerk erscheint vielen interessant, da Wasser- und Abwasserpreise ständig steigen. Aber es gibt einiges, dass Sie über ein Hauswasserwerk wissen sollten.

Was Sie benötigen:

  • Hauswasserwerk
  • Brunnen oder Zisterne

Wissenswertes über Hauswasserwerke

  • Ein Hauswasserwerk wird in der Regel eingesetzt, um Wasser aus einem Brunnen oder einem Regenwassersammelbehälter für den Einsatz im Haus nutzbar zu machen. In Ausnahmefällen wird das Hauswasserwerk auch dazu benutzt, Wasser, das von einem örtlichen Versorger bezogen wird, im Haus zu verteilen und gleichzeitig den Wasserdruck zu erhöhen.
  • Wenn es darum geht, den Haushalt mit Wasser aus einem Brunnen oder einer Zisterne zu versorgen, sollte sichergestellt sein, dass auch genügend Wasser für diesen Zweck gesammelt werden kann, damit die Anlage rentabel läuft. Das Hauswasserwerk nützt nichts, wenn nicht genug Wasser vorhanden ist.
  • Das Hauswasserwerk ist eine Pumpe, die mit konstantem Druck arbeitet und meistens mit einem Filter kombiniert ist. Es stellt keine Wasseraufbereitung zur Verfügung. Aus diesem Grund darf Brunnen- oder Regenwasser nur als Brauchwasser verwendet werden. Besonders geeignet ist Wasser aus dem Hauswasserwerk für die Toilettenspülung, die Waschmaschine und die Bewässerung des Gartens.

Richtiger Einsatz der privaten Wasserversorgung

  • Achten Sie bei der Anschaffung des Hauswasserwerkes auf eine ausreichende Förderhöhe. Die Förderhöhe ist die Gesamthöhe, gemessen vom Wasserstand des Brunnens, aus dem die Pumpe das Wasser ansaugen muss, bis zur höchsten Entnahmestelle. Saugt die Pumpe aus 5 m Tiefe das Wasser an und soll es in ein Bad fördern, das 20 m hoch liegt, so ist die Förderhöhe 25 m. Gute Hauswasserwerke schaffen 40 bis 50 m Förderhöhe.
  • Beachten Sie, dass es eine physikalische Grenze gibt, aus der Wasser angesaugt werden kann. Selbst das beste Hauswasserwerk kann kein Wasser ansaugen, das in 9 m oder mehr Tiefe liegt. Sollte sich beim Bohren eines Brunnens ergeben, dass Grundwasser erst in tieferen Schichten zu finden ist, gibt es ein Problem, dieses zu fördern.
  • Achten Sie darauf, dass es nicht dazu kommen darf, das die Pumpe trocken läuft oder gar die Waschmaschine ohne Wasser in Betrieb genommen werden könnte, weil Brunnen oder Zisterne ausgetrocknet sind. Aus diesem Grund sollte das Hauswasserwerk über einen Trockenlaufschutz verfügen, der bei Leckagen zu einer Notabschaltung führt. Außerdem sollte automatisch geregelt werden, dass bei Wassermangel die übliche Wasserversorgung einspringt.
  • Schließen Sie einen Vorfilter an, denn dieser schützt das Hauswasserwerk davor, durch Verunreinigungen beschädigt zu werden.

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