- 30.06.2011 Fanni Schmidt
- Eisbeutel/Kühlpack/Eisspray
- Bandage
- getrockneter Majoran
- Honig
- Arnikasalbe
- Ringelblumensalbe
- Franzbranntwein
Bei Muskelzerrungen gilt die PECH-Regel
Wie bei vielen Muskel- und Gelenkerkrankungen, so gilt auch bei einer Muskelzerrung die sogenannte PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern). Diese Methode hat sich bewährt, um eine mögliche weitere Schädigung zu vermeiden.
- Pause bedeutet, dass Sie das verletzte Körperteil bzw. den Muskel sofort ruhigstellen sollten.
- Kühlen Sie den Muskel umgehend. Entweder mit Eis, einem Kühlpack oder einem Kältespray. Legen Sie Eisbeutel oder Kühlpacks aber nie direkt auf die Haut. Schlagen Sie diese beispielsweise in ein Handtuch oder einen Kopfkissenbezug ein, um Erfrierung zu vermeiden.
- Um zu verhindern, dass sich eine Schwellung oder ein Hämatom - also ein "blauer Fleck" - weiter im Gewebe ausbreitet, empfiehlt es sich, einen Druckverband anzulegen.
- Bei einer Muskelzerrung sollten Sie das betroffene Körperteil hochlagern. Achten Sie dabei darauf, dass es sich etwa auf Herzhöhe befindet. So wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen optimiert.
Mit Hausmitteln gegen die Muskelschmerzen vorgehen
Zusätzlich zu der PECH-Regel können auch einige Hausmittel die Beschwerden bei einer Muskelzerrung lindern:
- Behandeln Sie Ihre Muskelzerrung mit einer Mischung aus Majoran und Honig. Dazu einfach trockene Majoranblätter etwas zerquetschen, mit ein wenig Honig vermischen und auf die betroffene Partie auftragen.
- Auch sanfte Massagen mit Arnika- oder Ringelblumensalbe können Ihnen die Beschwerden bei einer Muskelzerrung nehmen.
- Alternativ lässt sich die Muskelzerrung mit Franzbranntwein behandeln. Dazu reiben Sie den Muskel mehrmals täglich damit ab.
Falls sich Ihre Beschwerden bei einer Muskelzerrung innerhalb einer Woche nicht bessern oder sogar verschlimmern, sollten Sie einen Arzt konsultieren.