- 12.01.2011 Ina Seyfried
- Getränke
- Wachholder- oder Brennnesseltee
- Cranberrysaft
- warme Unterwäsche
- Fußbad
Frauen bekommen schneller als Männer eine Blasenentzündung, da sie sich beim Toilettengang schneller über die Scheide Bakterien einfangen können. Diese verursachen Schmerzen und Brennen beim Wasser lassen oder im Unterleib. In der Apotheke bekommen Sie spezielle Teststreifen. Diese gegen an, ob Sie sich eine bakterielle Blasenentzündung eingefangen haben oder nicht. Sollte es sich um eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung handeln, sollte diese von einem Arzt, meist mit Antibiotika, behandelt werden. Jedoch auch einige Hausmittel können zur Heilung beitragen.
Auslöser für eine Blasenentzündung
- Bakterien sind der häufigste Auslöser. Diese werden meist über die Toilette eingefangen.
- Wechselnde Geschlechtspartner können ein Infektionsgrund sein. Hier können Sie sich auch mit verschiedenen Bakterien anstecken.
- Schuld kann auch ein Östrogenmangel (weibliche Hormone) sein, der in den Wechseljahren oder bei einer Schwangerschaft auftreten kann.
Hausmittel können die Heilung fördern
- Wichtig ist, dass Sie viel trinken. Damit der Darm gut durchgespült wird und Keime sich nicht einnisten können, sollten Sie mindestens 2 Liter Wasser oder Tee trinken.
- Wachholder- oder Brennnesseltee können die Heilung unterstützen. Es gibt auch spezielle Blasentees aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt.
- Cranberrysaft können zur Linderung beitragen und Blasenentzündungen vorbeugen. Diesen gibt es in Reformhäusern oder manchmal auch im Discounter.
- Tragen Sie besonders im Winter warme Unterwäsche. Ein Unterhemd schützt Becken und Nieren vor Kälte.
- Halten Sie Ihre Füße warm. Ein ansteigendes Fußbad hält Füße und Körper warm und hilft bei der Heilung. Stellen Sie Ihre Füße in warmes Wasser und schütten Sie alle 15 Minuten heißeres Wasser nach.