- 17.01.2011 Dorothea Stuber
Die Sonne ist gut für das Gemüt. Nicht ohne Grund zieht es uns insbesondere bei Sonnenschein hinaus in die Natur. Sonnenstrahlen regen die Produktion von Glückshormonen an. Die Haut sollte man vor der Strahlung jedoch schützen. Empfindliche Menschen bekommen schon nach wenigen Minuten direkter Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand.
Hausmittel bei Hautverbrennungen
- Das Hausmittel Nr. 1: Bestreichen Sie die betroffenen Stellen mit Joghurt oder Quark. Das klingt zunächst etwas merkwürdig, ist aber sehr wirkungsvoll. Die Feuchtigkeit kühlt die verbrannten Hautpartien, während das enthaltende Fett der weiteren Austrocknung der Haut entgegenwirkt.
- Bei starkem Sonnenbrand werden Joghurt bzw. Quark schnell antrocknen. Waschen Sie den antrocknenden Aufstrich vorsichtig mit Wasser ab und erneuern Sie ihn möglichst, bis das Brennen nachlässt.
- Trinken Sie viel, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren und der Haut zusätzlich Feuchtigkeit zuzuführen.
- Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie Kopfschmerzen und eine Nackensteifigkeit verspüren, wenn Sie unter sehr starken Schmerzen leiden oder wenn sich Brandblasen bilden. Dann hilft kein Hausmittel mehr.
Verhütung von Sonnenbrand
- Die Eigenschutzzeit der Haut liegt bei Mitteleuropäern zwischen 10 und 30 Minuten, das hängt ganz vom Hauttyp ab. Helle und sommersprossige Haut ist dabei stärker gefährdet als dunklere Haut.
- Verhindern Sie einen Sonnenbrand, indem Sie UV-undurchlässige Kleidung tragen oder durch das Auftragen von Sonnencremes bzw. Sonnenmilch. Damit lässt sich das Risiko eines Sonnenbrandes deutlich reduzieren, denn die Eigenschutzzeit wird je nach Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzproduktes verlängert.
- Suchen Sie den Schatten auf. Das beugt Sonnenbränden vor und schützt Sie außerdem vor dem gefährlichen Kreislaufversagen infolge eines Sonnenstichs.