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Hausarzt wechseln - darauf sollten Sie achten

Es kommt hin und wieder vor, dass Sie den Hausarzt wechseln müssen. Gründe können einfach Unzufriedenheit, Wegzug des Arztes, Ihr eigener Umzug oder vieles andere sein. In jedem Fall sollten Sie vor einer Entscheidung zum Wechsel Vor- und Nachteile abwägen, und wenn Sie ein Wechseln des Hausarztes nicht vermeiden können, Folgendes beachten.

Sie sollten sich in Ihrer Hausarztpraxis verstanden und angenommen fühlen.
Sie sollten sich in Ihrer Hausarztpraxis verstanden und angenommen fühlen.

Der Hausarzt ist meist Familienarzt und Vertrauter

  • Ihr Hausarzt sollte für Sie bei gesundheitlichen Beschwerden die erste Ansprechperson sein. Wenn er nicht weiterweiß, wird er Sie an einen Facharzt überweisen oder weitere ärztliche Abklärungen veranlassen.
  • Meistens kennt Ihr Hausarzt Sie und wahrscheinlich auch Ihre Familie schon seit Längerem und kann so das Krankheitsgeschehen am besten einordnen. Er betreut manche Familien über Generationen, kennt nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern ist oft auch über soziale Strukturen und Entwicklungen informiert.
  • Er hat dadurch beste Voraussetzungen, sich Ihrer Gesundheit anzunehmen und Ihnen beratend, helfend und unterstützend zur Seite zu stehen.

All dies gilt es zu bedenken, wenn ein Wechsel des Hausarztes ansteht.

Was ist beim Wechseln des Hausarztes zu berücksichtigen?

Lässt sich ein Wechseln des Hausarztes nicht umgehen, aus welchen Gründen auch immer, sollten Sie alles dafür tun, dass Ihr neuer Hausarzt die bestmöglichen Voraussetzungen erhält, Sie optimal behandeln zu können.

  1. Dafür sollten Sie eine Zusammenfassung Ihrer Krankengeschichte, wenn möglich Ihre gesamte Krankenakte zumindest in Kopie, von Ihrem bisherigen Hausarzt mitnehmen. Es sind wichtige Informationen über stattgehabte Operationen, schwere Erkrankungen, Impfungen und vieles andere darin enthalten.
  2. Wurden bildgebende Verfahren eingesetzt, sollten Sie Ihren bisherigen Hausarzt vor dem Wechseln bitten, Ihnen die Bilder auszuhändigen, damit Sie sie dem neuen überbringen können. So lassen sich unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden und gegebenenfalls Rückschlüsse auf ein Krankheitsgeschehen durch Vergleich mit älteren Voraufnahmen ziehen.
  3. Sie sollten Ihren neuen Hausarzt auf jeden Fall informieren, wo Sie bisher in Behandlung waren, welche Erkrankungen Sie durchgemacht haben und welche Therapien dafür bei Ihnen angewendet wurden. Wichtig ist auch immer die aktuelle Medikation anzugeben und auf eventuell vorliegende Medikamentenallergien oder -unverträglichkeiten hinzuweisen.
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